Veröffentlicht in Allgemein, Denkarium, Familie, Fragen an das Leben, Gedanken, Lebe/Liebe/Lache, persönlicher Senf

#Babyboom

Um mich herum sind so viele Menschen gerade Schwanger oder haben frisch entbunden. Manchmal In letzter fühle ich dann ein stechen im Herz und denke ja verdammt ich will auch. Es gibt genug Gründe warum wir/ich das Gut machen würde. Wo wir überfordert wären. Doch ich habe auch klare Ideen und Vorstellungen.

Und dann blicke ich auf den Beipackzettel oder je nach Apotheke auf den Abholschein meiner Medikamente und dann wird wieder klar. Nein neben tausend anderen Gründen geht das schon alleine deshalb gerade nicht. Steht doch dort dick geschrieben : Bei Frauen im gebährfähigen Alter muss eine sichere Empfänginisverhütung sicher gestellt sein. Klingt schon unromantisch ist es auch, aber in dem Fall eindeutig besser. Wir arbeiten dran, dass es bald ohne geht zur Zeit geht es nicht. „#Babyboom“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Denkarium, Familie, Gedanken, Lebe/Liebe/Lache, Nachts, Schnipsel, Worte

Liebe in Sicht äh Land!

Ich bin wie immer zu spät dran. Eine Eigenschaft die ich überhaupt nicht leiden mag. In vielen Bereichen ist es auch gar kein mir zugehöriges Attribut. Geht es in letzter Zeit jedoch darum irgendwo noch einen Zeitpuffer zu haben scheitere ich im Moment gnadenlos. Ich stehe dazu und es nervt mich trotzdem. Auf der anderen Seite zeigt es einfach wie leer die Reserven gezogen sind und wie sehr ich nur noch von Ereignis zur Ereignis und von Verpflichtung zu Verpflichtung hetze. Mit mir häufig der Chaosking. Die Nervenkostüme bei beiden bis zum zerreißen gespannt und oftmals reicht schon eine Kleinigkeit und eine Nervensaite reißt. Es kracht und scheppert häufig im Augenblick. „Liebe in Sicht äh Land!“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Angst, Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Fragen an das Leben, Gedanken, Persönliches, Prägendes

Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen

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Lächle jeden Tag

Ich möchte seit Tagen, ja eigentlich schon seit ich denke 2 Wochen einen neuen Beitrag verfassen. Zwei mal hatte ich angefangen, einen der Artikel liegt auch noch als Entwurf hier herum. Wo lag eigentlich das Problem könnte man nun fragen. Das Problem gab es nicht. Jedenfalls nicht so, das es möglich gewesen wäre zu sagen: „Ahhh, du bist also das Problem, schön das wir uns treffen, aber jetzt ist auch wieder Zeit getrennte Wege zu gehen. Es war deutlich verzwickter als das. Ich muss jetzt einfach mal die Wahrheit sagen es ging mir nicht gut.  Doch  fangen wir von Vorne an. „Lächle jeden Tag“ weiterlesen

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Stell dir vor du lebst in Verfolgung, Krieg und Elend

Ich mag 8 Jahre alt gewesen sein. Da bekam ich dieses Buch geschenkt. Ich verschlang es und fieberte mit Julia der kleinen Protagonistin mit. Fühlte mich in ihre Welt. Konnte ihre Angst vor dem was sie im Radio hörte spüren. Ihre Angst vor Krieg, Elend undEmma Tot. Sie hatte noch „Glück“ als arisches Kind und wurde nicht verfolgt. Sie verstand all das nicht.  Litt dennoch unter Hunger und Angst. Sie floh mit ihrer Mutter erst vor Bomben, dann vor den Russen. Emma war mein erstes Buch über die NS Zeit und erweckte mein bis heute bestehendes Interesse daran. Ihr folgten bald das Tagebuch der Anne Frank und unzählige andere.  Eine alte Dame Halina Birenbaum, 1929 geboren überlebte erst das Warschauer Ghetto dann Auschwitz. Während ihre übrige Familie ermordet wurde. Sie schrieb ihre Geschichte unter dem Titel die Hoffnung stirbt zu letzt auf. Vor etlichen Jahren hatte ich das Vergnügen ihr zusammen mit anderen jugendlichen zu begegnen. Eine unheimlich charismatische, starke, unsagbar freundlich, adrette, ältere Dame. Sie erzählte in sehr gutem Deutsch aus ihrem Leben. Auch aus ihrem jetzigen Leben in Israel. Wir sahen ihre Nummer die sie auf dem Unterarm tätowiert trug. Sie wurde gefragt ob sie einen Hass auf uns Deutsche hätte. „Stell dir vor du lebst in Verfolgung, Krieg und Elend“ weiterlesen

Veröffentlicht in Krankheit & Leben

Kraftakt

Meist bin ich ein fröhlicher, aufgeweckter,quaseliger, gut gelaunter, neugieriger Mensch. Doch dann gibt es auch Tage an denen mir meine Erkrankung und all die damit verbundenen Einschränkungen und Ängste mich gefangen halten. Mama Schulze die über ihr Leben mit MS und zwei kleinen Kindern bloggt, schrieb vor kurzem in ihrem Blog über eine Phase mit Ängsten und negativen Gefühlen. Diese Gedanken hat sie hier aufgeschrieben. Vieles was sie in diesem Beitrag schreibt kenne ich so gut. Den Wunsch die Krankheit dem nächstbesten in die Hand zu drücken. Dabei wünsche ich meinem ärgsten Feind so etwas nicht an den Hals. Auch ich kenne Tage an denen ich mir einfach die Decke über den Kopf ziehen mag und mich in Selbstmitleid suhlen will. Manchmal habe ich Angst. Schneidend, mir die Kehle zuschnürende,drückend, lähmende Angst. Angst davor nicht richtig behandelt zu werden, zu ersticken, Schmerzen(neuropathische und andere), zunehmende oder bleibende Lähmungen, zunehmenden oder bleibenden Gefühlsstörungen, vor einem nicht mehr selbstständigen Leben. Angst vor so vielen Dingen. Manchmal sogar Angst in diesem Strudel schlechter Gefühle gefangen und hinab gerissen zu werden. Es gibt Tage da frage ich mich wie ich immer wieder aufstehen und weiter machen soll. „Kraftakt“ weiterlesen

Veröffentlicht in Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Auszeit

Denkste!

Am Samstag hatten meine Eltern nun nach 32 Jahren mal eben schnell geheiratet ich habe ja fast nicht mehr daran geglaubt. Ich hatte ein kurzes Sommerkleid an ( Fotos folgen vielleicht mal sehen was mein Bauchgefühl noch dazu sagt). Kurz vor der Trauung wollte ich meine Strumpfhose noch einmal hochziehen, wobei diese Zackritschpeng riss. Ich zog sie also Kurzerhand aus. Was habe ich während der Zeremonie gefroren. Egal wer schön sein will muss leiden. Typisch für unsere Familie. Auch typisch am Abend vorher saßen wir zusammen und suchten Musik aus. Wie immer auf den letzten Drücker. Mein Vorschlag doch statt Klassik, Songs zu nehmen die ihr Leben geprägt oder aus der Zeit ihres kennenlernen stammten wurde gut aufgenommen. Ein netter Abend aus suchen, reinhören, bewerten, laden( aus dem ITunesStore, der Netzfestplatte oder meiner eigenen Musikbibliothek), Reihenfolge festlegen, brennen, Bett. Am Samstag morgen ein Hühnerschlag aus Frisörin, Fotografin, Hochzeitspaar und Tochter. Nun ja in der Nacht hatte es stark geregnet aber meine Eltern hatten Glück die Sonne strahle als wir am Schloß und dem Schwielowsee ankamen. Während Fotografin und Standesbeamtin oben im Trauzimmer einiges vorbereiteten, kamen mir meine Eltern wie die Teenies vor. Sie fragten sich noch schnell eine rauchen, waren sich einig und verdrückten sich um die nächste Häuserecke( Wind geschützter und nicht in aller Öffentlichkeit, das gehöre sich hier nicht). Wie die Teenies. Dann kam die Standesbeamtin und teilte mit es gäbe ein Problem die CD würde immer wieder stoppen. Wir hatten sie sowohl zu Hause in zwei CD Playern als auch in meinem Autoradio getestet da funktionierte alles Einwandfrei. Sie fragte ob wir die Musik auch auf einem Handy hätten. Ich sagte ich müsse schauen. Sie erwiderte sie benötige auch nur 3 statt 11 Titel, alternativ hätte sie eine Variante Klassiker Musik da( welche für meine Eltern tatsächlich eine schon vorher eine Alternative gewesen wäre). „Denkste!“ weiterlesen