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Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte

Es war ein Tag wie jeder anderer. Wir waren zu dritt. Eine Kollegin, ein Azubi und ich waren die Besatzung für den heutigen angeblichen Sommertag. Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich fahre mit einer Freundin an diesem Tag, auch den Azubi kann ich gut leiden.

Der Melder reißt uns aus unserer Lernrunde. Ich hatte ein Thema aus der Ausbildung vorbereitet und nun mit dem Azubi in Theorie und Praxis noch einmal aufgefrischt. Ich gucke auf den Melder und denke na das kann ja was werden. X Jahre tickt aus steht dort nur und die Adresse einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ich denke mir noch und was genau sollen wir da jetzt. Wenn ich mit euren Schützlingen überfordert seit ist das ja nun nicht unser Problem. Wir schauen uns alle 3 an und steigen Kopfschüttelnd ins Auto. Die Kollegin und ich besprechen ein wenig das Vorgehen. „Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte“ weiterlesen

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Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen

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Die Gedanken sind frei…

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei,
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Dieser Beginn eines wohl sehr bekannten deutschen Volksliedes, sagt zwei Dinge aus die ich mir für diesen oder dieses Blog( ich finde diesen klingt irgendwie besser) vorgenommen habe. „Die Gedanken sind frei…“ weiterlesen

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Nur eine Nacht…

Genau genommen waren es nur wenige Sekunden und nicht die ganze Nacht. Doch sie reichten, damit nichts mehr so war wie davor. Sie reichten um meine Welt aus den Angeln zu heben. Es reicht mich zu einem anderen  Menschen zu machen. Sie genügten um tiefste Narben und Wunden in und an mir zu hinterlassen. Die Zeit und meine Welt standen eine Weile still. Es sollte lange dauern bis sie sich wieder einigermaßen ohne eiern drehen sollte. Doch wo von spreche ich da so kryptisch?

(Achtung: Es wird um Tod, Trauer; Verletzungen, Selbstverletzung und schwere Unfälle gehen) „Nur eine Nacht…“ weiterlesen

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Kurz notiert #6

Es ist mal wieder Zeit für ein Kurz notiert. Für Twitter sind es zu viele Zeichen und für einen langen Blogeintrag habe ich heute keine Zeit und nicht genügend Muse. Morgen ist also DAS Testat. Seit Wochen lernen wir alle darauf zu, das Testat der allgemeinen Anatomie und des passiven Bewegungsapparat. Eigentlich machbar. Nun liege ich seit Freitag, aus welchen Gründen auch immer, mit Fieber ( bis 41°C) danieder. Außer Fieber und Kopfweh ( hab ich dann immer) habe ich keine anderen Symptome. „Kurz notiert #6“ weiterlesen

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Studentenleben

Jetzt geht es also richtig los. Also ich meine so richtig eben. Studium und studierend sein rückt und greifbare und fühlbare Nähe. Bisher war es diffus. Ja ich habe gekündigt(Job, Wohnung, etc.), wir sind umgezogen und haben Freunde und andere Liebe zurück gelassen. Der Chaosking fing an zu arbeiten. Wir richten immer noch Tag für Tag Stück für Stück die Wohnung ein. Es wird langsam wohnlicher. Doch das ab Montag die Vorlesungen beginnen. Jeden Tag wieder geregelt, nach einem festen Stundenplan abläuft, kann ich mir noch nicht vorstellen. Bis letzten Mittwoch da wurde alles ein wenig greifbarer. Die Erstsemester Tage starten dort. Mit Erklärungen und Vorstellungen von allen möglichen Menschen, Institutionen und Co. „Studentenleben“ weiterlesen

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Gedankenschnipsel#5

Ich war wie hier bekannt ist in diesem Jahr eine längere Zeit bei meinen Eltern. Sie besuchten mich bei schwerer Krankheit in der Klinik, obwohl sie viele Stunden entfernt war. Beide schienen dies dennoch zu genießen. Als ich dann sehr geschwächt entlassen wurde, kamen sie mich abholen und nahmen mich mit zu sich.  Ich blieb 3 Monate. Diese Zeit hat einiges verändert. Ich fühlte mich in vielen Situationen sowohl in der Klinik, als auch zu Hause einfach nur glücklich und entlastet einfach weil sie da waren. Ich durfte wieder Kind sein und mich einfach auf meine Eltern verlassen. Ich durfte die Hand meiner Mutter einfach auf meiner spüren die Augen schließen und musste nicht sprechen. Mit meinem Papa die Regeln brechen und raus ans Wasser und einfach die Luft genießen. Auf dem Weg nach Hause gab mein Vater mir trotz Erkältung seine Jacke. Er fuhr mein Auto nach Hause. Meine Mutter bekochte mich, wusch meine Wäsche, verwöhnte mich. Je kräftiger ich wurde desto mehr Aufgaben übernahm ich. Ich glaube jedoch ich habe auch ihnen Freude gemacht. Der Abschied viel uns allen schwer. Ich las vor wenigen Tagen bei Sevèrine von Mama on the Rockseinen Artikel der mein Gefühl wie ich mich fühlte gut teilt. „Gedankenschnipsel#5“ weiterlesen