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Lächeln

Es ist längst dunkel geworden. Der Tag ist längst vorbei. Zeit zu schlafen wäre es. In den letzen 12 Tagen habe ich jede Nacht nur wenige Stunden geschlafen. Völlig übermüdet bin ich. Schlafen kann ich trotzdem nicht.

 

Ich sitze auf dem Gang des Krankenhauses. Musik in den Ohren. Müde, so müde und doch so wach. So viele Schmerzen und noch mehr Medikamente. Zusammen mit der Musik verstärkt es meine Melancholie noch. Lesen wollte ich. Doch stattdessen hocke ich hier und höre Musik. Eine Träne löst sich aus dem Wimpernkranz und sucht sich ihren Weg. „Lächeln“ weiterlesen

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Nachwehen

Lange herrschte hier Stille. Von einigen Seiten hörte ich Sorgen, doch die meisten merkten über Twitter, dass ich lebte und es mir mit einigen Höhen und Tiefen gelang mich langsam wieder im Leben einzurichten. Nur Bloggen dafür fehlten die Ressourcen. Mal fehlte die Kraft, die Zeit, die Lust, die Worte, mal auch alles.

Wie hier zu lesen war startete 2017 nicht sonderlich gut für mich. 2 Klinikaufenthalte in kurzer Zeit, Lähmung der Beine, Rollstuhl, Sepsis( Blutvergiftung), septischer Schock, beinahe nicht überlebt und und und.  „Nachwehen“ weiterlesen

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Ein Kästchen voll Erinnerungen

Immer wieder begegnet mir dieses Kästchen. Lange stand es gut sichtbar in meinem Bücherregal. Lange standen auch einige jetzige Bewohner im Regal. Immer weiter aus meinem Blickfeld verschwand es. Am Anfang hatte ich beinahe täglich hinein gesehen. Es war so präsent in meinem Leben. Doch es wurde immer weniger. Auch der in ihm wohnende Notfallplan wurde beinahe regelmäßig hervorgezogen. All das wurde immer weniger. Das Kästchen verschwand. Auch sein Ursprungsort begann in meiner Erinnerung zu verblassen. „Ein Kästchen voll Erinnerungen“ weiterlesen

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Die kleinen Dinge des Lebens

Am Donnerstag haben der Chaosking und ich uns wegen völligen Belanglosigkeiten total angezickt und ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich sagte ihm, dass ich mir mal wieder wünschen würde wir würden ausgehen. Mal wieder was für uns tun. Paarzeit genießen und den Akku aufladen. Das ist in letzter Zeit mit Uni, Arbeit, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen gekommen. Das Gefühl von Liebe und Geborgenheit hat echt gelitten. Manchmal hatte ich das Gefühl wir könnten beide nur noch zicken, aber nicht mehr wertschätzen und lieben. Es tat mir sehr weh. Ich lag oft wach in den letzten Tagen.

„Die kleinen Dinge des Lebens“ weiterlesen

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Liebe in Sicht äh Land!

Ich bin wie immer zu spät dran. Eine Eigenschaft die ich überhaupt nicht leiden mag. In vielen Bereichen ist es auch gar kein mir zugehöriges Attribut. Geht es in letzter Zeit jedoch darum irgendwo noch einen Zeitpuffer zu haben scheitere ich im Moment gnadenlos. Ich stehe dazu und es nervt mich trotzdem. Auf der anderen Seite zeigt es einfach wie leer die Reserven gezogen sind und wie sehr ich nur noch von Ereignis zur Ereignis und von Verpflichtung zu Verpflichtung hetze. Mit mir häufig der Chaosking. Die Nervenkostüme bei beiden bis zum zerreißen gespannt und oftmals reicht schon eine Kleinigkeit und eine Nervensaite reißt. Es kracht und scheppert häufig im Augenblick. „Liebe in Sicht äh Land!“ weiterlesen

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Manchmal gibt es nichts zu erzählen.

Ich weiß heute gar nicht genau, was ich sagen soll. Der heutige Tag war irgendwie sehr schnell vorbei und obwohl ich den ganzen Tag unterwegs war hatte ich das Gefühl er war von wenig Inhalt geprägt. Ich fange heute einfach mal mit den 10 guten Dingen des heutigen Tages an ich denke das hilft.

Die 10 Guten Dinge des 18.2.16

  1. Ein Brief von meiner Mutter der trotz Sorge viel Liebe ausdrückt
  2. Himbeereis
  3. Präpen am Morgen
  4. Alle Dinge die ich erledigen wollte, auch erledigt zu haben
  5. Der Vortrag des Lungenfacharzt am Nachmittag
  6. Zu merken, dass man mit einer Meinung nicht alleine ist
  7. Zu merken wie viel Wissen noch vorhanden ist
  8. Musik hören und sich in die Sonne träumen
  9. Kurze Pause in der Sonne
  10. Freunde zu haben die auch über die Entfernung da sind

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Die Gedanken sind frei…

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei,
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Dieser Beginn eines wohl sehr bekannten deutschen Volksliedes, sagt zwei Dinge aus die ich mir für diesen oder dieses Blog( ich finde diesen klingt irgendwie besser) vorgenommen habe. „Die Gedanken sind frei…“ weiterlesen