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Liebe in Sicht äh Land!

Ich bin wie immer zu spät dran. Eine Eigenschaft die ich überhaupt nicht leiden mag. In vielen Bereichen ist es auch gar kein mir zugehöriges Attribut. Geht es in letzter Zeit jedoch darum irgendwo noch einen Zeitpuffer zu haben scheitere ich im Moment gnadenlos. Ich stehe dazu und es nervt mich trotzdem. Auf der anderen Seite zeigt es einfach wie leer die Reserven gezogen sind und wie sehr ich nur noch von Ereignis zur Ereignis und von Verpflichtung zu Verpflichtung hetze. Mit mir häufig der Chaosking. Die Nervenkostüme bei beiden bis zum zerreißen gespannt und oftmals reicht schon eine Kleinigkeit und eine Nervensaite reißt. Es kracht und scheppert häufig im Augenblick. „Liebe in Sicht äh Land!“ weiterlesen

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Nur eine Nacht…

Genau genommen waren es nur wenige Sekunden und nicht die ganze Nacht. Doch sie reichten, damit nichts mehr so war wie davor. Sie reichten um meine Welt aus den Angeln zu heben. Es reicht mich zu einem anderen  Menschen zu machen. Sie genügten um tiefste Narben und Wunden in und an mir zu hinterlassen. Die Zeit und meine Welt standen eine Weile still. Es sollte lange dauern bis sie sich wieder einigermaßen ohne eiern drehen sollte. Doch wo von spreche ich da so kryptisch?

(Achtung: Es wird um Tod, Trauer; Verletzungen, Selbstverletzung und schwere Unfälle gehen) „Nur eine Nacht…“ weiterlesen

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Gedankenschnipsel#5

Ich war wie hier bekannt ist in diesem Jahr eine längere Zeit bei meinen Eltern. Sie besuchten mich bei schwerer Krankheit in der Klinik, obwohl sie viele Stunden entfernt war. Beide schienen dies dennoch zu genießen. Als ich dann sehr geschwächt entlassen wurde, kamen sie mich abholen und nahmen mich mit zu sich.  Ich blieb 3 Monate. Diese Zeit hat einiges verändert. Ich fühlte mich in vielen Situationen sowohl in der Klinik, als auch zu Hause einfach nur glücklich und entlastet einfach weil sie da waren. Ich durfte wieder Kind sein und mich einfach auf meine Eltern verlassen. Ich durfte die Hand meiner Mutter einfach auf meiner spüren die Augen schließen und musste nicht sprechen. Mit meinem Papa die Regeln brechen und raus ans Wasser und einfach die Luft genießen. Auf dem Weg nach Hause gab mein Vater mir trotz Erkältung seine Jacke. Er fuhr mein Auto nach Hause. Meine Mutter bekochte mich, wusch meine Wäsche, verwöhnte mich. Je kräftiger ich wurde desto mehr Aufgaben übernahm ich. Ich glaube jedoch ich habe auch ihnen Freude gemacht. Der Abschied viel uns allen schwer. Ich las vor wenigen Tagen bei Sevèrine von Mama on the Rockseinen Artikel der mein Gefühl wie ich mich fühlte gut teilt. „Gedankenschnipsel#5“ weiterlesen

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Papakind oder ein unschlagbar gutes Team

Heute ist der Chaospapa gekommen. Da ist einfach nur Liebe, unvorstellbar große, warme, wundervolle, unzerstörbare, vollkommene Liebe. Dazu ein unerschütterliches Grundvertrauen. Er kann sehr Streng und Ernst sein. Kann sein sehr böse werden und dann auch wirklich heftig reagieren. Jedoch ist da auch einfach wahnsinnige Liebe. Meine Mutter sagte neulich ja klar hat er nicht viel Lust sein Wochenende zu opfern, an einer Küche zu werkeln und was sonst noch anfällt, doch er liebt unheimlich und darum tut er es. Ich merke er tut es auch um mich zu sehen, zu sehen wo ich gelandet bin, wie es mir geht, vor allem aber ist sein stolz erkennbar. Stolz das ich es geschafft habe meinen Weg zu gehen und jetzt meinen Traum zu leben. Sie gaben mir die Flügel und ließen mich fliegen, halfen mir auf und glaubten an mich. Bedingungslos. Ich kann immer auf ihn zählen und liebte und liebe ihn schon immer abgöttisch. Man muss allerdings auch sagen, dass wir ein unschlagbar gutes Team sind. Das sind wir schon seit vielen, vielen Jahren. Schon als Grundschulkind renovierte, werkelte, baute, Elektrotechnik ich mit ihm. Er spielte Fußball mit mir. Baute einen Drachen und ließ ihn mit mir steigen. Er erklärte mir Wissenschaftliche Dinge und Mathe. Ging mit mir ins Planetarium. Zeigte mir seine Leidenschaft die Elektrotechnik und baute elektrische Würfel und sonst was mit mir. Er baute mir meine im Post zu den Glücksmomenten zu sehen Uhr. Ich hatte diese bei einem Radiosender gesehen und wollte unbedingt eine solche Uhr ist sehr teuer. Statt zu sagen Nein gibt es nicht baute mein Vater sie mir kurzer Hand selbst. Sie funktioniert bis heute, ich habe viele Neider wegen ihr,sie gefällt mir immer noch sau gut und nochmals Danke Papa. Er lehrte mich den Umgang mit Werkzeugen. Zum Beispiel, dass man einen Hammer möglichst weit hinten festhält um so mit geringster Kraft viel Wums erzeugen kann. Wie man eine Knarre benutzt um Schrauben zu befestigen, eine Bohrmaschine, Säge, Kettensäge to be continued.  Ich konnte so schon in der Grundschule helfen als wir in Abstellkammer ein neues Regal aufbauten und oben war selbst 2m Papa am ende. Ich krabbelte also knapp unter der Decke der Altbauwohnung im neuen Regal herum und zog Schrauben fest. Er gab mir die Dinge an die ich brauchte. Wir waren ein super Team. Immer und sind es heute noch immer. Heute haben wir sehr erfolgreich gemeinsam Ideen entwickelt wie wir die neue gebrauchte Küche Material und Platzsparend aufbauen konnten. Wir hatten hervorragende Ideen mal er, mal ich. Manchmal auch einfach Glück. Abends waren wir in der Stadt in einer gemütlichen, urigen Kneipe etwas essen. Er guckte mich an hoffentlich hält mich jetzt keiner für pervers und denkt du bist meine Freundin. Ich musste so schmunzeln und sagte ihm, ich würde schon glauben man sähe, dass ich seine Tochter sei. Er war beruhigter. Unschlagbares Team. Vor ein paar Tagen machte ich mir Gedanken um einiges was an der Uni passieren würde, er stärkte mir den Rücken. Unschlagbares Team eben.  Wir stellten fest, dass ich in einer wundervollen kleinen Stadt gelandet bin. Mit vielen schönen Kneipen die mit einem bunten Publikumsmisch eben dadurch ihren Charme bekommen. Ja ich bin ein Papakind durch und durch. Ich liebe ihn so sehr, dass mir jetzt schon bang ist vor dem Tag an dem er für immer geht.  Ich liebe meine Mutter ebenfalls aus ganzem Herzen bedingungslos und  auch bei ihr gibt es diese Angst. Ich liebe den Chaosking abgöttisch und mit jedem Winkel meines Körpers. Wir sind ebenfalls ein hervorragendes Team. Königspaar eben. Nur eben anders. Ich liebe sie alle drei nur jeden eben genau so individuell, wie sie eben auch selber individuell und jeder für sich besonders sind. Ich bin nun mal ein Papakind und ich stehe dazu!

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Wünsch dir was…

Ja ich weiß wir sind hier nicht bei Wünsch dir was und das Leben ist kein Ponyhof. Heute möchte ich aber einfach mal spinnen und Wünsche und Träume heraus Posaunen. Wünsch dir was also. Im Moment wünsche ich mir sehnlichst im August die ersehnte Nachricht zu bekommen einen Studienplatz zu haben. Wo auch immer es hin gehen mag… Manchmal tut ja ein Szenenwechsel auch mal richtig gut. Irgendwo noch mal ganz von vorne anfangen. Ist anstrengend, aber auch spannend und reinigend. Man muss sich zwar erst einmal seinen Platz in der Hackordnung erarbeiten, aber man ist auch einfach ein unbeschriebenes Blatt. Ich finde das super. Nehmen wir nun aber einfach mal Wünsch dir was an. Ich würde mir einen Studienort am Wasser also am Meer wünschen. Es zieht mich ans Wasser. Wasser war schon immer mein Element. Sei es um darin zu baden oder schwimmen oder um die Weite zu genießen. Ich finde gerade große Hafenstädte haben etwas von Freiheit und losgelöst sein. Ich liebe die Landungsbrücken in Hamburg, man hat das Gefühl dahinter läge einem die Welt offen. Die Luft die so schön nach Meer und Freiheit riecht. Toll. Genau wie die vielen historischen Gebäude, wie zum Beispiel in der Speicherstadt. Wunderschön. Allerdings finde ich auch die Inseln oder Küstenörtchen klasse. Auch etwas abgeschiedener auf dem Land aber nahe des Wassers könnte ich mir recht gut vorstellen. Das Meer, das Salz, der Wind, der Geruch, die Möwen, die Schiffe, die Muscheln, die Algen, die Quallen, Ebbe und Flut. Es gibt so vieles am Meer und es wirkt so reinigend, erfrischend, aber auch lebendig, wütend, aufbrausend, reißend, gewaltig. In vielem einfach wunderschön. Für mich häufig ein Traumort an den man sich träumen kann. „Wünsch dir was…“ weiterlesen

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Von schön zu traurig in 30 sek…

Der Freitag war so ein schöner, sonniger Tag. Der Chaosking war bei mir wir genossen den Morgen. Endlich mal wieder Zeit für uns. Also einfach mal wieder an den anderen lehnen und genießen. Den anderen riechen, festhalten, die Wärme spüren. Wir sprachen über den Abend davor mit einem Cocktail und ein bisschen Stadtleben in einem netten Kiez( nein kein Partyabend, mag ich nicht zu viel Gewussel, kann ich zu schlecht filtern)( Einfach ein wenig gemütlich sitzen, reden, Ipanems genießen etwas schlendern, leckeren Falaffel Essen). Wir frühstücken, holten meine Verlängerung der Krankschreibung von der Ärztin die mich am Vortag vergessen hatte. Passiert. Am Tag davor waren wir schwimmen in einem Bad in dem ich schon vor knapp 20 Jahren war, es hätte sich nichts verändert erschreckend und doch beruhigend. Doch dann kam unweigerlich der Moment der aus dem Sonnentag einen Rohrkrepierer machten. Am Mittag ging der Flug des Chaoskinges zurück in unsere Heimat und ich blieb zurück. Es ist unklar für wie lange, uns beiden fällt die Trennung schwer. So schön die gemeinsamen Tage waren so schrecklich war die neuerliche Trennung. Menno ich mag das nicht.

Der restliche Tag war Haushalt, einkaufen was so getan werden muss.

Das ist nun 3 Tage her. Jetzt stehen wieder ganz andere Fragen im Raum. Am ende steht mal wieder die Frage was ist eigentlich gut.