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Wenn die Nase blutet (Epistaxis)

So lange war es wieder ruhig hier, doch hält mich die Uni in ihren Fängen. Jetzt muss ich jedoch mal eine Pause von meinen Vor- und Nachbereitungen machen. Daher möchte ich heute ein neues erste Hilfe Thema liefern. Es soll um Nasenbluten (auf Schlau Epistaxis) gehen. Eine gar nicht so seltene Sache. Allerdings werde ich hier heute den Punkt Symptome weg lassen, da diese ja klar sind. Es blutet aus der Nase. Eines noch bevor ich loslege: Bei Kindern ist Nasenbluten fast immer harmlos. Bei Erwachsenen kann es ein Anzeichen eines bedrohlich hohen Blutdruckes sein.

Doch jetzt stürzen wir uns ins Geschehen des Nasenblutens!

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Die kleinen Dinge des Lebens

Am Donnerstag haben der Chaosking und ich uns wegen völligen Belanglosigkeiten total angezickt und ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich sagte ihm, dass ich mir mal wieder wünschen würde wir würden ausgehen. Mal wieder was für uns tun. Paarzeit genießen und den Akku aufladen. Das ist in letzter Zeit mit Uni, Arbeit, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen gekommen. Das Gefühl von Liebe und Geborgenheit hat echt gelitten. Manchmal hatte ich das Gefühl wir könnten beide nur noch zicken, aber nicht mehr wertschätzen und lieben. Es tat mir sehr weh. Ich lag oft wach in den letzten Tagen.

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Mäuschen piep einmal

Ich muss erst mal ankommen im studentischen Alltag. Mich zurecht finden und gucken wie das alles so funktioniert. Daher ist es im Moment ein wenig ruhiger geworden. Meist bin ich Abends dann so voll mit Eindrücken und neuem das ich erschöpft ins Bett falle. Manchmal schaffte ich es noch ein wenig Fern zu sehen, ein wenig zu lesen oder sonst wie ab zu schalten. Meist bin ich aber noch mit Nachbereitung beschäftigt. Auch das wird sich einpendeln. Nur für heute hatte ich es mir fest vorgenommen. Für gestern eigentlich schon. Doch dann leben wir auch noch in einer Wohnung die eingerichtet werden möchte, Kisten die ausgepackt werden wollen und so vieles mehr. Egal wo man hinschaut Arbeit über Arbeit und Aufgaben genug. „Mäuschen piep einmal“ weiterlesen

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Kraftakt

Meist bin ich ein fröhlicher, aufgeweckter,quaseliger, gut gelaunter, neugieriger Mensch. Doch dann gibt es auch Tage an denen mir meine Erkrankung und all die damit verbundenen Einschränkungen und Ängste mich gefangen halten. Mama Schulze die über ihr Leben mit MS und zwei kleinen Kindern bloggt, schrieb vor kurzem in ihrem Blog über eine Phase mit Ängsten und negativen Gefühlen. Diese Gedanken hat sie hier aufgeschrieben. Vieles was sie in diesem Beitrag schreibt kenne ich so gut. Den Wunsch die Krankheit dem nächstbesten in die Hand zu drücken. Dabei wünsche ich meinem ärgsten Feind so etwas nicht an den Hals. Auch ich kenne Tage an denen ich mir einfach die Decke über den Kopf ziehen mag und mich in Selbstmitleid suhlen will. Manchmal habe ich Angst. Schneidend, mir die Kehle zuschnürende,drückend, lähmende Angst. Angst davor nicht richtig behandelt zu werden, zu ersticken, Schmerzen(neuropathische und andere), zunehmende oder bleibende Lähmungen, zunehmenden oder bleibenden Gefühlsstörungen, vor einem nicht mehr selbstständigen Leben. Angst vor so vielen Dingen. Manchmal sogar Angst in diesem Strudel schlechter Gefühle gefangen und hinab gerissen zu werden. Es gibt Tage da frage ich mich wie ich immer wieder aufstehen und weiter machen soll. „Kraftakt“ weiterlesen

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Gedankenschnipsel #3

Heute einfach mal einen Schnipsel, weil ich die vielen Dinge die gerade in meinem Kopf sind nicht geordnet zusammenfassen kann. Der Uhrzeit nach ist schon Sonntag. Dennoch muss ich immer noch an die Ereignisse des Freitages denken. Eine Bloggerin in meinem Alter ist am Freitagnachmittag verstorben. Der Krebs hat ihren Körper am Ende unbewohnbar gemacht und ihr die Luft zum atmen genommen. Luise -1,5 Monate jünger als ich – der Chemoelefant aka Klopsi gegen den Krebs, wir kannten uns nicht persönlich, schrieben uns ein paar mal und ich konnte sie gut leiden. Ich wusste von ihrer Erkrankung auch das sie nur noch Palliativ behandelt wurde, aber sie wirkte immer so lebenshungrig, stark, freudig, zwar bereit zu gehen aber noch nicht jetzt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht. Ich habe zwar manchmal gedacht wer weiß wie lange es ihr noch so gut gehen wird, aber nicht das sie nicht einmal mehr diesen Sommer haben würde. Donnerstagabend hatte sie noch selbst bei Facebook etwas gepostet. Man merkte das sie benommen war, aber Todesnähe hätte ich in keinem Moment angenommen. Keine 24 Stunden später, hat sie diese Welt verlassen und ist aufgebrochen in ein neues Abenteuer, das keiner von uns kennt. Ich denke an einen guten Ort wie und wi auch immer dieser ist. Gute Reise. Deine Lebenslustige, aufbauende, sich selbst nicht so wichtig nehmende Art wird fehlen. Du hast gekämpft wie ein Löwe.
Lange habe ich überlegt ob ich noch etwas darunter schreiben sollte, wollte, dürfte. Nein!

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Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter

Nicht Stein auf Stein und ein fertiges Häuschen. Nein eher Schlag auf Schlag, jeden Tag eine neue schlechte Nachricht. Irgendwie ist das frustrierend. Heute lass ich von einer Bloggerin die ich zwar nicht persönlich kenne, aber dennoch gut leiden kann. Bei ihr sieht es zur Zeit gar nicht gut aus und es scheint als würde der Krebs nach und nach gewinnen. Das stimmt mich traurig, einfach weil sie immer so Lebenslustig und voller Tatendrang ist. Es tat mir einfach wahnsinnig Leid. Fuck Cancer Love Life. Wir können uns nicht aussuchen wie unser Weg verlaufen wird. Vielleicht auch ganz gut so. Ich glaube nicht unbedingt an Gott, sondern eher an nenne wir es Schicksal. Ich denke es gibt da etwas das unseren Weg vorschreibt. Dieser Weg hat Gabelungen an denen wir mit unseren Entscheidungen die eine oder die andere Richtung einschlagen können. Wir bestimmen in manchen Punkten wo hin es uns trägt.
Ein bisschen wie bei diesen Mitmachbüchern aus Kinderzeiten ( ??? oder manche Gänsehautbücher oder, oder). Letztlich ist unser Weg aber nun mal vorgezeichnet und skizziert. Wir müssen ihn aber gehen und den Mut haben uns zu Entscheiden. „Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter“ weiterlesen

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Wünsch dir was…

Ja ich weiß wir sind hier nicht bei Wünsch dir was und das Leben ist kein Ponyhof. Heute möchte ich aber einfach mal spinnen und Wünsche und Träume heraus Posaunen. Wünsch dir was also. Im Moment wünsche ich mir sehnlichst im August die ersehnte Nachricht zu bekommen einen Studienplatz zu haben. Wo auch immer es hin gehen mag… Manchmal tut ja ein Szenenwechsel auch mal richtig gut. Irgendwo noch mal ganz von vorne anfangen. Ist anstrengend, aber auch spannend und reinigend. Man muss sich zwar erst einmal seinen Platz in der Hackordnung erarbeiten, aber man ist auch einfach ein unbeschriebenes Blatt. Ich finde das super. Nehmen wir nun aber einfach mal Wünsch dir was an. Ich würde mir einen Studienort am Wasser also am Meer wünschen. Es zieht mich ans Wasser. Wasser war schon immer mein Element. Sei es um darin zu baden oder schwimmen oder um die Weite zu genießen. Ich finde gerade große Hafenstädte haben etwas von Freiheit und losgelöst sein. Ich liebe die Landungsbrücken in Hamburg, man hat das Gefühl dahinter läge einem die Welt offen. Die Luft die so schön nach Meer und Freiheit riecht. Toll. Genau wie die vielen historischen Gebäude, wie zum Beispiel in der Speicherstadt. Wunderschön. Allerdings finde ich auch die Inseln oder Küstenörtchen klasse. Auch etwas abgeschiedener auf dem Land aber nahe des Wassers könnte ich mir recht gut vorstellen. Das Meer, das Salz, der Wind, der Geruch, die Möwen, die Schiffe, die Muscheln, die Algen, die Quallen, Ebbe und Flut. Es gibt so vieles am Meer und es wirkt so reinigend, erfrischend, aber auch lebendig, wütend, aufbrausend, reißend, gewaltig. In vielem einfach wunderschön. Für mich häufig ein Traumort an den man sich träumen kann. „Wünsch dir was…“ weiterlesen