Veröffentlicht in Gedanken, Studium

Studentenleben

Jetzt geht es also richtig los. Also ich meine so richtig eben. Studium und studierend sein rückt und greifbare und fühlbare Nähe. Bisher war es diffus. Ja ich habe gekündigt(Job, Wohnung, etc.), wir sind umgezogen und haben Freunde und andere Liebe zurück gelassen. Der Chaosking fing an zu arbeiten. Wir richten immer noch Tag für Tag Stück für Stück die Wohnung ein. Es wird langsam wohnlicher. Doch das ab Montag die Vorlesungen beginnen. Jeden Tag wieder geregelt, nach einem festen Stundenplan abläuft, kann ich mir noch nicht vorstellen. Bis letzten Mittwoch da wurde alles ein wenig greifbarer. Die Erstsemester Tage starten dort. Mit Erklärungen und Vorstellungen von allen möglichen Menschen, Institutionen und Co. „Studentenleben“ weiterlesen

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Veröffentlicht in Denkarium, Familie, Gedanken

Papakind oder ein unschlagbar gutes Team

Heute ist der Chaospapa gekommen. Da ist einfach nur Liebe, unvorstellbar große, warme, wundervolle, unzerstörbare, vollkommene Liebe. Dazu ein unerschütterliches Grundvertrauen. Er kann sehr Streng und Ernst sein. Kann sein sehr böse werden und dann auch wirklich heftig reagieren. Jedoch ist da auch einfach wahnsinnige Liebe. Meine Mutter sagte neulich ja klar hat er nicht viel Lust sein Wochenende zu opfern, an einer Küche zu werkeln und was sonst noch anfällt, doch er liebt unheimlich und darum tut er es. Ich merke er tut es auch um mich zu sehen, zu sehen wo ich gelandet bin, wie es mir geht, vor allem aber ist sein stolz erkennbar. Stolz das ich es geschafft habe meinen Weg zu gehen und jetzt meinen Traum zu leben. Sie gaben mir die Flügel und ließen mich fliegen, halfen mir auf und glaubten an mich. Bedingungslos. Ich kann immer auf ihn zählen und liebte und liebe ihn schon immer abgöttisch. Man muss allerdings auch sagen, dass wir ein unschlagbar gutes Team sind. Das sind wir schon seit vielen, vielen Jahren. Schon als Grundschulkind renovierte, werkelte, baute, Elektrotechnik ich mit ihm. Er spielte Fußball mit mir. Baute einen Drachen und ließ ihn mit mir steigen. Er erklärte mir Wissenschaftliche Dinge und Mathe. Ging mit mir ins Planetarium. Zeigte mir seine Leidenschaft die Elektrotechnik und baute elektrische Würfel und sonst was mit mir. Er baute mir meine im Post zu den Glücksmomenten zu sehen Uhr. Ich hatte diese bei einem Radiosender gesehen und wollte unbedingt eine solche Uhr ist sehr teuer. Statt zu sagen Nein gibt es nicht baute mein Vater sie mir kurzer Hand selbst. Sie funktioniert bis heute, ich habe viele Neider wegen ihr,sie gefällt mir immer noch sau gut und nochmals Danke Papa. Er lehrte mich den Umgang mit Werkzeugen. Zum Beispiel, dass man einen Hammer möglichst weit hinten festhält um so mit geringster Kraft viel Wums erzeugen kann. Wie man eine Knarre benutzt um Schrauben zu befestigen, eine Bohrmaschine, Säge, Kettensäge to be continued.  Ich konnte so schon in der Grundschule helfen als wir in Abstellkammer ein neues Regal aufbauten und oben war selbst 2m Papa am ende. Ich krabbelte also knapp unter der Decke der Altbauwohnung im neuen Regal herum und zog Schrauben fest. Er gab mir die Dinge an die ich brauchte. Wir waren ein super Team. Immer und sind es heute noch immer. Heute haben wir sehr erfolgreich gemeinsam Ideen entwickelt wie wir die neue gebrauchte Küche Material und Platzsparend aufbauen konnten. Wir hatten hervorragende Ideen mal er, mal ich. Manchmal auch einfach Glück. Abends waren wir in der Stadt in einer gemütlichen, urigen Kneipe etwas essen. Er guckte mich an hoffentlich hält mich jetzt keiner für pervers und denkt du bist meine Freundin. Ich musste so schmunzeln und sagte ihm, ich würde schon glauben man sähe, dass ich seine Tochter sei. Er war beruhigter. Unschlagbares Team. Vor ein paar Tagen machte ich mir Gedanken um einiges was an der Uni passieren würde, er stärkte mir den Rücken. Unschlagbares Team eben.  Wir stellten fest, dass ich in einer wundervollen kleinen Stadt gelandet bin. Mit vielen schönen Kneipen die mit einem bunten Publikumsmisch eben dadurch ihren Charme bekommen. Ja ich bin ein Papakind durch und durch. Ich liebe ihn so sehr, dass mir jetzt schon bang ist vor dem Tag an dem er für immer geht.  Ich liebe meine Mutter ebenfalls aus ganzem Herzen bedingungslos und  auch bei ihr gibt es diese Angst. Ich liebe den Chaosking abgöttisch und mit jedem Winkel meines Körpers. Wir sind ebenfalls ein hervorragendes Team. Königspaar eben. Nur eben anders. Ich liebe sie alle drei nur jeden eben genau so individuell, wie sie eben auch selber individuell und jeder für sich besonders sind. Ich bin nun mal ein Papakind und ich stehe dazu!