Veröffentlicht in Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Auszeit

Denkste!

Am Samstag hatten meine Eltern nun nach 32 Jahren mal eben schnell geheiratet ich habe ja fast nicht mehr daran geglaubt. Ich hatte ein kurzes Sommerkleid an ( Fotos folgen vielleicht mal sehen was mein Bauchgefühl noch dazu sagt). Kurz vor der Trauung wollte ich meine Strumpfhose noch einmal hochziehen, wobei diese Zackritschpeng riss. Ich zog sie also Kurzerhand aus. Was habe ich während der Zeremonie gefroren. Egal wer schön sein will muss leiden. Typisch für unsere Familie. Auch typisch am Abend vorher saßen wir zusammen und suchten Musik aus. Wie immer auf den letzten Drücker. Mein Vorschlag doch statt Klassik, Songs zu nehmen die ihr Leben geprägt oder aus der Zeit ihres kennenlernen stammten wurde gut aufgenommen. Ein netter Abend aus suchen, reinhören, bewerten, laden( aus dem ITunesStore, der Netzfestplatte oder meiner eigenen Musikbibliothek), Reihenfolge festlegen, brennen, Bett. Am Samstag morgen ein Hühnerschlag aus Frisörin, Fotografin, Hochzeitspaar und Tochter. Nun ja in der Nacht hatte es stark geregnet aber meine Eltern hatten Glück die Sonne strahle als wir am Schloß und dem Schwielowsee ankamen. Während Fotografin und Standesbeamtin oben im Trauzimmer einiges vorbereiteten, kamen mir meine Eltern wie die Teenies vor. Sie fragten sich noch schnell eine rauchen, waren sich einig und verdrückten sich um die nächste Häuserecke( Wind geschützter und nicht in aller Öffentlichkeit, das gehöre sich hier nicht). Wie die Teenies. Dann kam die Standesbeamtin und teilte mit es gäbe ein Problem die CD würde immer wieder stoppen. Wir hatten sie sowohl zu Hause in zwei CD Playern als auch in meinem Autoradio getestet da funktionierte alles Einwandfrei. Sie fragte ob wir die Musik auch auf einem Handy hätten. Ich sagte ich müsse schauen. Sie erwiderte sie benötige auch nur 3 statt 11 Titel, alternativ hätte sie eine Variante Klassiker Musik da( welche für meine Eltern tatsächlich eine schon vorher eine Alternative gewesen wäre). „Denkste!“ weiterlesen

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Veröffentlicht in Auszeit

Wünsch dir was…

Ja ich weiß wir sind hier nicht bei Wünsch dir was und das Leben ist kein Ponyhof. Heute möchte ich aber einfach mal spinnen und Wünsche und Träume heraus Posaunen. Wünsch dir was also. Im Moment wünsche ich mir sehnlichst im August die ersehnte Nachricht zu bekommen einen Studienplatz zu haben. Wo auch immer es hin gehen mag… Manchmal tut ja ein Szenenwechsel auch mal richtig gut. Irgendwo noch mal ganz von vorne anfangen. Ist anstrengend, aber auch spannend und reinigend. Man muss sich zwar erst einmal seinen Platz in der Hackordnung erarbeiten, aber man ist auch einfach ein unbeschriebenes Blatt. Ich finde das super. Nehmen wir nun aber einfach mal Wünsch dir was an. Ich würde mir einen Studienort am Wasser also am Meer wünschen. Es zieht mich ans Wasser. Wasser war schon immer mein Element. Sei es um darin zu baden oder schwimmen oder um die Weite zu genießen. Ich finde gerade große Hafenstädte haben etwas von Freiheit und losgelöst sein. Ich liebe die Landungsbrücken in Hamburg, man hat das Gefühl dahinter läge einem die Welt offen. Die Luft die so schön nach Meer und Freiheit riecht. Toll. Genau wie die vielen historischen Gebäude, wie zum Beispiel in der Speicherstadt. Wunderschön. Allerdings finde ich auch die Inseln oder Küstenörtchen klasse. Auch etwas abgeschiedener auf dem Land aber nahe des Wassers könnte ich mir recht gut vorstellen. Das Meer, das Salz, der Wind, der Geruch, die Möwen, die Schiffe, die Muscheln, die Algen, die Quallen, Ebbe und Flut. Es gibt so vieles am Meer und es wirkt so reinigend, erfrischend, aber auch lebendig, wütend, aufbrausend, reißend, gewaltig. In vielem einfach wunderschön. Für mich häufig ein Traumort an den man sich träumen kann. „Wünsch dir was…“ weiterlesen

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Von schön zu traurig in 30 sek…

Der Freitag war so ein schöner, sonniger Tag. Der Chaosking war bei mir wir genossen den Morgen. Endlich mal wieder Zeit für uns. Also einfach mal wieder an den anderen lehnen und genießen. Den anderen riechen, festhalten, die Wärme spüren. Wir sprachen über den Abend davor mit einem Cocktail und ein bisschen Stadtleben in einem netten Kiez( nein kein Partyabend, mag ich nicht zu viel Gewussel, kann ich zu schlecht filtern)( Einfach ein wenig gemütlich sitzen, reden, Ipanems genießen etwas schlendern, leckeren Falaffel Essen). Wir frühstücken, holten meine Verlängerung der Krankschreibung von der Ärztin die mich am Vortag vergessen hatte. Passiert. Am Tag davor waren wir schwimmen in einem Bad in dem ich schon vor knapp 20 Jahren war, es hätte sich nichts verändert erschreckend und doch beruhigend. Doch dann kam unweigerlich der Moment der aus dem Sonnentag einen Rohrkrepierer machten. Am Mittag ging der Flug des Chaoskinges zurück in unsere Heimat und ich blieb zurück. Es ist unklar für wie lange, uns beiden fällt die Trennung schwer. So schön die gemeinsamen Tage waren so schrecklich war die neuerliche Trennung. Menno ich mag das nicht.

Der restliche Tag war Haushalt, einkaufen was so getan werden muss.

Das ist nun 3 Tage her. Jetzt stehen wieder ganz andere Fragen im Raum. Am ende steht mal wieder die Frage was ist eigentlich gut.