Veröffentlicht in Allgemein, Angst, Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Fragen an das Leben, Gedanken, Persönliches, Prägendes

Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen

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Veröffentlicht in Denkarium, Kauf/Genussempfehlungen, Worte

Weitere geliebte Worte

Heute möchte ich mich nach viel zu langer Zeit mal wieder zu Wort melden. Je nach dem wie müde ich bin möchte ich heute zwei Artikel verfassen. Doch der andere wird denke ich etwas umfassender. Es ist das erste Mal das ich mir Notizen gemacht habe um daraus einen Blogartikel zu erstellen. Hier zunächst einmal ein wenig Tagebuch blogging und neue geliebte Worte. Mir viel wieder auf das ich die Worte Fräulein und Knilch sehr mag. Wobei bei Fräulein immer auf die Betonung zu achten ist. Ich meine damit ob das Wort als Drohung oder Schimpfwort oder eben doch als Kosename gedacht ist. „Weitere geliebte Worte“ weiterlesen

Veröffentlicht in Lebe/Liebe/Lache

Alle Besonders.

Besonders was ist besonders. So könnte ich anfangen. Ich könnte genauso gut fragen was ist normal. Doch was für mich besonders ist mag für jemand anderen normal sein und umgekehrt. Es kommt auf die Betrachtungsweise, den jeweiligen Erfahrungsschatz, das Empfinden und ich weiß nicht was noch alles an. Man könnte ausschweifend darüber philosophieren. Doch das möchte ich hier gar nicht. Zumindest nicht in diesem Post.
Ich lebe mit 3 besonderen Lebewesen. Mit mir sind es 4. Wir haben eine kleine, rote,kleinwüchsige Katze. Sie ist besonders, weil sie rot und ein Mädchen ist, sie kleinwüchsig und sehr sehr eigen gezeichnet ist. Hier Zeichnung lässt sie frech und niedlich wirken. Wir leben mit einer weißen Schönheit. Sie ist besonders, weil sie weiß ist mit zwei verschiedenen Augenfarben ist und dennoch hören kann ( können Katzen in der Kombi oder nur weiß häufig nicht). Sie ist besonders weil sie unheimlich vorsichtig und empfindsam ist. Sie ist besonders weil sie genau zeigt wie lieb sie dich hat. Beide Katzen sind besonders weil sie unsagbar geduldig, friedlich und anhänglich sind. Doch zurück zu uns Menschen. Ich lebe mit einem ganz besonderen Menschen zusammen. Er ist besonders auf Grund seiner Geschichte, doch das ist seine Sache darüber zu sprechen. Er ist besonders, weil er mich liebt und bei mir bleibt trotz schwerer Krankheit, chronischer Krankheit, trotz des Wissens das noch jemand ein großes Puzzleteil meines Herzens besitzt. Gestern zeigte er mir auf eine solch nebensächliche Art und Weise seine Liebe und gleichzeitig seine Großzügigkeit. Im Radio lief dieses Lied. „Alle Besonders.“ weiterlesen

Veröffentlicht in Schnipsel

Gedankenschnipsel #4

Heute ist es mal wieder Zeit für einen ungeordneten Schnipsel meiner Gedanken. Es herrscht das reinste Tohuwabohu. Ich mag schon das deutsche Wort es ist so wundervoll lautmalerisch. Also eine Alliteration. Das Englische Wort Für Tohuwabohu ist nämlich Higgeldy Piggeldy, ich finde es toll. Es gibt sowieso einige Worte die ich nun ob Alliteration oder nicht total klasse finde. Manche nun genau deshalb, man hört sie und weiß durch den Klang was es sagt oder einfach irgendwie nette Worte. Also die rattlesnake(Klapperschlange) sagt alles oder? To Burg(rülpsen) zeigt das Geräusch das man macht. Der Schlüpper(mit zwei b gesprochen) oder Schlüpfer sagt alles. Viel besser als der dämliche Slip. Der Knilch ist vom aussterben bedroht aber herrlich. Auch den Bub und die Lütte, sowie den Steppke mag ich. Auch die Kölschen Päns sind was feines. Sie sind eine schöne Art des Liebhabens. Das mir aus dem Schwäbischen bekannte Klump finde ich auch hervorragend. Sich sputen und ne Buxe und eine Joppe anziehen. Das Malheur beim Stelldichein, weil man die Contenance verlor. Ich könnte noch lange fortfahren. Haben Sie auch solche Worte die Sie ganz einfach mögen, selbsterklärend oder vom Aussterben bedroht sehen. „Gedankenschnipsel #4“ weiterlesen

Veröffentlicht in Gedanken

Aus dem Nähkästchen #1

Ich spreche ja vergleichsweise selten über meinen Beruf und über Dinge die ich dort erlebe. Doch heute möchte ich über ein paar Dinge sprechen die mich bewegt haben. Ich bin bei meiner Arbeit sehr perfektionistisch, akribisch und immer darauf bedacht das beste für den Patienten heraus zu holen. Das ist jetzt so und war auch vorher im Krankenhaus als Krankenschwester so. Ein Kollege sagte mal, wenn man dir sagt gute Arbeit antwortest du, ja aber… Nun ja ich habe häufig noch viele Differential Diagnosen im Kopf und Ideen welche Maßnahmen man noch treffen könnte. Ich wurde häufig von Ärzten gelobt ( im Sinne von wenn du da bist weiß ich immer alles läuft und was ich vergesse bedenkst du, etc.), eine Ärztin sagte mal sehr passend: “ Du musst endlich studieren, damit du auch darfst was du schon lange weist!“ Diese Komplimente zeigen mir das ich meinen Beruf verstehe, ihn gut mache und das richtige tue. Ich liebe meinen Beruf. Manchmal denke ich, ich darf meinen Traum leben und bekomme sogar Geld dafür. Wichtig ist mir, dass ich am Ende eines Tages in den Spiegel gucken kann und sagen kann, ich kann mich darin betrachten ohne Bauchschmerzen. „Aus dem Nähkästchen #1“ weiterlesen

Veröffentlicht in Krankheit & Leben

Kraftakt

Meist bin ich ein fröhlicher, aufgeweckter,quaseliger, gut gelaunter, neugieriger Mensch. Doch dann gibt es auch Tage an denen mir meine Erkrankung und all die damit verbundenen Einschränkungen und Ängste mich gefangen halten. Mama Schulze die über ihr Leben mit MS und zwei kleinen Kindern bloggt, schrieb vor kurzem in ihrem Blog über eine Phase mit Ängsten und negativen Gefühlen. Diese Gedanken hat sie hier aufgeschrieben. Vieles was sie in diesem Beitrag schreibt kenne ich so gut. Den Wunsch die Krankheit dem nächstbesten in die Hand zu drücken. Dabei wünsche ich meinem ärgsten Feind so etwas nicht an den Hals. Auch ich kenne Tage an denen ich mir einfach die Decke über den Kopf ziehen mag und mich in Selbstmitleid suhlen will. Manchmal habe ich Angst. Schneidend, mir die Kehle zuschnürende,drückend, lähmende Angst. Angst davor nicht richtig behandelt zu werden, zu ersticken, Schmerzen(neuropathische und andere), zunehmende oder bleibende Lähmungen, zunehmenden oder bleibenden Gefühlsstörungen, vor einem nicht mehr selbstständigen Leben. Angst vor so vielen Dingen. Manchmal sogar Angst in diesem Strudel schlechter Gefühle gefangen und hinab gerissen zu werden. Es gibt Tage da frage ich mich wie ich immer wieder aufstehen und weiter machen soll. „Kraftakt“ weiterlesen

Veröffentlicht in Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Auszeit, Denkarium

Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter

Nicht Stein auf Stein und ein fertiges Häuschen. Nein eher Schlag auf Schlag, jeden Tag eine neue schlechte Nachricht. Irgendwie ist das frustrierend. Heute lass ich von einer Bloggerin die ich zwar nicht persönlich kenne, aber dennoch gut leiden kann. Bei ihr sieht es zur Zeit gar nicht gut aus und es scheint als würde der Krebs nach und nach gewinnen. Das stimmt mich traurig, einfach weil sie immer so Lebenslustig und voller Tatendrang ist. Es tat mir einfach wahnsinnig Leid. Fuck Cancer Love Life. Wir können uns nicht aussuchen wie unser Weg verlaufen wird. Vielleicht auch ganz gut so. Ich glaube nicht unbedingt an Gott, sondern eher an nenne wir es Schicksal. Ich denke es gibt da etwas das unseren Weg vorschreibt. Dieser Weg hat Gabelungen an denen wir mit unseren Entscheidungen die eine oder die andere Richtung einschlagen können. Wir bestimmen in manchen Punkten wo hin es uns trägt.
Ein bisschen wie bei diesen Mitmachbüchern aus Kinderzeiten ( ??? oder manche Gänsehautbücher oder, oder). Letztlich ist unser Weg aber nun mal vorgezeichnet und skizziert. Wir müssen ihn aber gehen und den Mut haben uns zu Entscheiden. „Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter“ weiterlesen