Veröffentlicht in Allgemein, Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Denkarium, Gedanken, Krankheit & Leben, Meinung, Persönliches, Prägendes

Von Vertrauen und Veränderung

Eigentlich wollte ich heute einen weiteren Einsatzbericht verfassen. Jedoch bewegt mich ein anderes Thema wesentlich mehr. Insbesondere, da es mir gezeigt hat das es wichtig ist für seine Meinung und seine Wünsche einzutreten. Doch beginnen wir am Anfang.  Anfang Oktober berichtete ich hier von dem Beginn meiner Challenge Opiate absetzen. Seit dem ist viel passiert. Negatives genauso wie sehr viel positives. Ich habe eine Vielzahl unterschiedlicher  Menschen und Geschichten kennengelernt und viel über mich, Kommunikation und Mut gelernt. Eine Sache ist mir wieder einmal besonders bewusst geworden. Ein Team muss harmonieren, sonst klappt es nicht und alle spüren es und leiden darunter. Besonders, wenn eine Person im Team negative Stimmung verbreitet, pflanzt sich das wie Lauffeuer fort.

„Von Vertrauen und Veränderung“ weiterlesen

Veröffentlicht in Angst, Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Persönliches, Prägendes, Something New

Aus Schmerz wurde Abhängigkeit

Lange bekomme ich schon sehr starke Schmerzmittel. Seit über einem Jahr als Dauermedikation. Dank der Porphyrie und damit verbundener Folgen wie Nervenschäden. Ich hatte sowohl fest, als auch bei Bedarf Medikamente. Der Bedarf wurde immer hoher, die Wirkung gefühlt immer weniger. Es machte mir Angst, große Angst. Fragte ich mich wohin das führen würde. Ich hatte Angst vor körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Mein Arzt wehrte ab Schmerzpatienten werden nicht abhängig und nein, nein alles gut.

Ich merkte wie das Studium und der Alltag immer schwerer zu bewältigen waren. Entweder war ich von den Medikamenten so müde, dass ich zum Teil in den Vorlesungen und beim Lernen einschlief und es überhaupt nicht mehr effektiv war oder ich hatte Schmerzen wie die Höhle. Ich fand niemand der mir wirklich helfen konnte und irgendwann gab ich es auch auf das Problem anzusprechen. Es war mir unangenehm. „Aus Schmerz wurde Abhängigkeit“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Angst, Arztbesuche & Klinikaufenthalte, Fragen an das Leben, Gedanken, Persönliches, Prägendes

Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen

Veröffentlicht in Alltag, Denkarium, Persönliches, Schnipsel, Studium, Worte

Manchmal gibt es nichts zu erzählen.

Ich weiß heute gar nicht genau, was ich sagen soll. Der heutige Tag war irgendwie sehr schnell vorbei und obwohl ich den ganzen Tag unterwegs war hatte ich das Gefühl er war von wenig Inhalt geprägt. Ich fange heute einfach mal mit den 10 guten Dingen des heutigen Tages an ich denke das hilft.

Die 10 Guten Dinge des 18.2.16

  1. Ein Brief von meiner Mutter der trotz Sorge viel Liebe ausdrückt
  2. Himbeereis
  3. Prägen am Morgen
  4. Alle Dinge die ich erledigen wollte, auch erledigt zu haben
  5. Der Vortrag des Lungenfacharzt am Nachmittag
  6. Zu merken, dass man mit einer Meinung nicht alleine ist
  7. Zu merken wie viel Wissen noch vorhanden ist
  8. Musik hören und sich in die Sonne träumen
  9. Kurze Pause in der Sonne
  10. Freunde zu haben die auch über die Entfernung da sind

„Manchmal gibt es nichts zu erzählen.“ weiterlesen

Veröffentlicht in Denkarium, Fragen an das Leben, Gedanken

Solidarité, compassion et perplexité

Ich spreche kein Französisch. Es reicht um ein Baguette zu kaufen, dann war es das. Doch meine Gedanken sollten in der Sprache des Landes betitelt sein dem sie gelten. Solidarität, Mitgefühl und Fassungslosigkeit das sind die Worte die mir durch den Kopf gehen. Lange habe ich darüber nach gedacht. Ob und was ich zu den Anschlägen des vergangenen Freitages schreibe. Ich wollte so lange wieder gebloggt haben, sprudelte vor Themen. Wie Advent ( Heimlichkeit, Besinnlichkeit, Liebe, Erinnerungen, Traditionen,Etc.)Studentenleben, Alltagsgeschichten, etwas über Neuropathische Schmerzen. Alles unwichtig und nebensächlich geworden. „Solidarité, compassion et perplexité“ weiterlesen

Veröffentlicht in Gedanken, Gesellschaftskritik& Meinungen

Sage NEIN!

Schon wieder gab es hier viel zu viel inhaltslose Zeit. Es sind einige Artikel in der Röhre, aber noch nicht fertig. Ich könnte im Moment täglich meiner Wut und Enttäuschung, ob der Stammtischparolen,“ besorgten Bürger“, der Gewalt im Osten unseres Landes ich könnte noch lange weiter aufzählen. Zugleich erfreuen mich die positiven Meldungen die von Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und dem Wunsch zu Helfen zu wollen die diesem Gegenüber stehen. Dennoch möchte ich fast täglich zum aufstehen, lauten Protest, einem entschiedenen NEIN nicht noch einmal. Diese tumben, vollkommen inhaltslosen, zum Teil „historisch“ bekannten Phrasen schreiend. „Sage NEIN!“ weiterlesen

Veröffentlicht in Denkarium, Gedanken, Nähkästchen

Nähkästchen #2 und andere Ärgernisse

Auch dieser Post ist wie so häufig das Resultat meiner Gedanken die einem Gespräch folgten. Zugleich möchte ich dabei auch wieder ein paar Dinge aus dem Nähkästchen meiner Berufe und meiner Schullaufbahn dazu kommen.

Zunächst einmal möchte ich hier von einem „Einsatz“ von vor vielen Jahren sprechen. Der Freund mit dem ich das zu Erzählende erlebte und ich sprachen vor kurzem darüber. Mir wurde in diesem Gespräch erst bewusst, wie sehr es auch ihn bewegt hat. Auch stellten wir beide fest, dass wir trotz mehr Erfahrung und Ausbildung keine Lösung für dieses Fiasko. Beide haben wir Kollegen, Kameraden, Ärzte befragt. Die Antwort variierte von keine Ahnung über da kannst du nur Beten bis hin zu Hand halten und warten. Doch von vorne. „Nähkästchen #2 und andere Ärgernisse“ weiterlesen