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Die Geschichte einer Fremdbetreuten

Lange war es mehr als ruhig hier. Die Gründe waren vielfältig. Allen voran habe ich Zeit für mich gebraucht. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken ein Buch über mein Leben zu schreiben. Vorgeschlagen hat man es mir schon mehrfach. Besonders über meine Zeit in oder wie man sagt auf einem Internat könnte ich viel erzählen und wollte ich auch schon lange. Ich lese zur Zeit viele Diskussionen darüber was es mit Kindern macht früh in Betreuung zu kommen, die Betreuung an sich , den Abschied und all das. Ich möchte heute einfach mal meine Betreuungsgeschichte und eben meine Internatszeit erzählen. Ich kann nur Vorweg nehmen ich wurde schon sehr früh Fremdbetreut. Wobei ich das Wort so doof finde. Am Anfang ist einem jeder Fremd. Doch so bald man die Menschen kennen gelernt und Vertrauen gefasst hat ist es doch nicht mehr Fremd. Im Gegenteil finde ich es sogar Gut und Wichtig das Kinder eine weitere Bezugsperson neben den Eltern haben. Ich bin mir außerdem sicher das Eltern ihr Kinder nirgends ließen wo sie nicht das Gefühl haben sie sind erwünscht und geliebt. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. „Die Geschichte einer Fremdbetreuten“ weiterlesen

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Veröffentlicht in Allgemein, Blaulichtgeschichten, Krankheit & Leben, Nähkästchen, persönlicher Senf, Persönliches, Prägendes

Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte

Es war ein Tag wie jeder anderer. Wir waren zu dritt. Eine Kollegin, ein Azubi und ich waren die Besatzung für den heutigen angeblichen Sommertag. Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich fahre mit einer Freundin an diesem Tag, auch den Azubi kann ich gut leiden.

Der Melder reißt uns aus unserer Lernrunde. Ich hatte ein Thema aus der Ausbildung vorbereitet und nun mit dem Azubi in Theorie und Praxis noch einmal aufgefrischt. Ich gucke auf den Melder und denke na das kann ja was werden. X Jahre tickt aus steht dort nur und die Adresse einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ich denke mir noch und was genau sollen wir da jetzt. Wenn ich mit euren Schützlingen überfordert seit ist das ja nun nicht unser Problem. Wir schauen uns alle 3 an und steigen Kopfschüttelnd ins Auto. Die Kollegin und ich besprechen ein wenig das Vorgehen. „Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte“ weiterlesen

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Aus Schmerz wurde Abhängigkeit

Lange bekomme ich schon sehr starke Schmerzmittel. Seit über einem Jahr als Dauermedikation. Dank der Porphyrie und damit verbundener Folgen wie Nervenschäden. Ich hatte sowohl fest, als auch bei Bedarf Medikamente. Der Bedarf wurde immer hoher, die Wirkung gefühlt immer weniger. Es machte mir Angst, große Angst. Fragte ich mich wohin das führen würde. Ich hatte Angst vor körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Mein Arzt wehrte ab Schmerzpatienten werden nicht abhängig und nein, nein alles gut.

Ich merkte wie das Studium und der Alltag immer schwerer zu bewältigen waren. Entweder war ich von den Medikamenten so müde, dass ich zum Teil in den Vorlesungen und beim Lernen einschlief und es überhaupt nicht mehr effektiv war oder ich hatte Schmerzen wie die Höhle. Ich fand niemand der mir wirklich helfen konnte und irgendwann gab ich es auch auf das Problem anzusprechen. Es war mir unangenehm. „Aus Schmerz wurde Abhängigkeit“ weiterlesen

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Ein Kästchen voll Erinnerungen

Immer wieder begegnet mir dieses Kästchen. Lange stand es gut sichtbar in meinem Bücherregal. Lange standen auch einige jetzige Bewohner im Regal. Immer weiter aus meinem Blickfeld verschwand es. Am Anfang hatte ich beinahe täglich hinein gesehen. Es war so präsent in meinem Leben. Doch es wurde immer weniger. Auch der in ihm wohnende Notfallplan wurde beinahe regelmäßig hervorgezogen. All das wurde immer weniger. Das Kästchen verschwand. Auch sein Ursprungsort begann in meiner Erinnerung zu verblassen. „Ein Kästchen voll Erinnerungen“ weiterlesen

Veröffentlicht in Allgemein, Alltag, Familie, Lebe/Liebe/Lache, Schnipsel

Die kleinen Dinge des Lebens

Am Donnerstag haben der Chaosking und ich uns wegen völligen Belanglosigkeiten total angezickt und ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich sagte ihm, dass ich mir mal wieder wünschen würde wir würden ausgehen. Mal wieder was für uns tun. Paarzeit genießen und den Akku aufladen. Das ist in letzter Zeit mit Uni, Arbeit, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen gekommen. Das Gefühl von Liebe und Geborgenheit hat echt gelitten. Manchmal hatte ich das Gefühl wir könnten beide nur noch zicken, aber nicht mehr wertschätzen und lieben. Es tat mir sehr weh. Ich lag oft wach in den letzten Tagen.

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Veröffentlicht in Alltag, Denkarium, Lebe/Liebe/Lache, Leben eben, persönlicher Senf, Studium, Träume

Sturmwarnung 

Seit dem ersten Teil der Erste Hilfe Reihe war es still hier. Eine neue Ausgabe ist fast fertig in der Pipeline. Doch es fehlt noch ein Unterpunkt und mir gerade die Muße. Außerdem brauche ich meinen Blog heute mal wieder als mein Denkarium.  Wir haben Juni und bewegen uns mit Riesenschritten auf Haukes Geburtstag zu. Dieses Jahr wäre er 30 geworden. Ein ganz komischer, besonderer Nichtgeburtstag.

Zur Zeit bin ich regelrecht dankbar, dass die Uni mich so fordert. Ich wünsche mir einen Tag zum durchatmen. Im Moment bin ich ständig mit Vorbereiten, Nachbereiten,Lernen,Zusammenfassen, Referaten,Vorträgen und so weiter beschäftigt. Manchmal wünsche mir ein wenig Auszeit. Ich liebe das was ich tue,nur manchmal finde ich es schwer den richtigen Schwerpunkt und Fokus zu setzen. „Sturmwarnung „ weiterlesen

Veröffentlicht in Erste Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe, Krankheit & Leben, persönlicher Senf

Pseudokrupp der Schreck der Winternacht

In meiner Timeline spülte es mir in letzter Zeit immer wieder Fragen zum Thema Erste Hilfe. Auch waren immer wieder kleinere und größere Unfälle und Dramen zu finden. Dabei wurde deutlich wie unsicher viele waren und das Wissen fehlt. Ich meine das ganz bestimmt nicht wertend. Ganz im Gegenteil.  Wissen schafft Ruhe und Sicherheit in der absoluten Not.

Ich habe mich also entschlossen immer wieder im Rahmen einer Art Reihe Themen der Ersten Hilfe zu erläutern. Mit Fallgeschichten, Maßnahmen, Vorbeugung , persönlichen Geschichten , auch mal einem Video und einfach Mut und Zuversicht. Ich möchte Sie und Euch stützen und stärken. Wenn ich kann möchte ich außerdem helfen schlimmeres zu vermeiden. „Pseudokrupp der Schreck der Winternacht“ weiterlesen