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Von Vertrauen und Veränderung

Eigentlich wollte ich heute einen weiteren Einsatzbericht verfassen. Jedoch bewegt mich ein anderes Thema wesentlich mehr. Insbesondere, da es mir gezeigt hat das es wichtig ist für seine Meinung und seine Wünsche einzutreten. Doch beginnen wir am Anfang.  Anfang Oktober berichtete ich hier von dem Beginn meiner Challenge Opiate absetzen. Seit dem ist viel passiert. Negatives genauso wie sehr viel positives. Ich habe eine Vielzahl unterschiedlicher  Menschen und Geschichten kennengelernt und viel über mich, Kommunikation und Mut gelernt. Eine Sache ist mir wieder einmal besonders bewusst geworden. Ein Team muss harmonieren, sonst klappt es nicht und alle spüren es und leiden darunter. Besonders, wenn eine Person im Team negative Stimmung verbreitet, pflanzt sich das wie Lauffeuer fort.

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Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte

Es war ein Tag wie jeder anderer. Wir waren zu dritt. Eine Kollegin, ein Azubi und ich waren die Besatzung für den heutigen angeblichen Sommertag. Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich fahre mit einer Freundin an diesem Tag, auch den Azubi kann ich gut leiden.

Der Melder reißt uns aus unserer Lernrunde. Ich hatte ein Thema aus der Ausbildung vorbereitet und nun mit dem Azubi in Theorie und Praxis noch einmal aufgefrischt. Ich gucke auf den Melder und denke na das kann ja was werden. X Jahre tickt aus steht dort nur und die Adresse einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ich denke mir noch und was genau sollen wir da jetzt. Wenn ich mit euren Schützlingen überfordert seit ist das ja nun nicht unser Problem. Wir schauen uns alle 3 an und steigen Kopfschüttelnd ins Auto. Die Kollegin und ich besprechen ein wenig das Vorgehen. „Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte“ weiterlesen

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Aus Schmerz wurde Abhängigkeit

Lange bekomme ich schon sehr starke Schmerzmittel. Seit über einem Jahr als Dauermedikation. Dank der Porphyrie und damit verbundener Folgen wie Nervenschäden. Ich hatte sowohl fest, als auch bei Bedarf Medikamente. Der Bedarf wurde immer hoher, die Wirkung gefühlt immer weniger. Es machte mir Angst, große Angst. Fragte ich mich wohin das führen würde. Ich hatte Angst vor körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Mein Arzt wehrte ab Schmerzpatienten werden nicht abhängig und nein, nein alles gut.

Ich merkte wie das Studium und der Alltag immer schwerer zu bewältigen waren. Entweder war ich von den Medikamenten so müde, dass ich zum Teil in den Vorlesungen und beim Lernen einschlief und es überhaupt nicht mehr effektiv war oder ich hatte Schmerzen wie die Höhle. Ich fand niemand der mir wirklich helfen konnte und irgendwann gab ich es auch auf das Problem anzusprechen. Es war mir unangenehm. „Aus Schmerz wurde Abhängigkeit“ weiterlesen

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Ein Kästchen voll Erinnerungen

Immer wieder begegnet mir dieses Kästchen. Lange stand es gut sichtbar in meinem Bücherregal. Lange standen auch einige jetzige Bewohner im Regal. Immer weiter aus meinem Blickfeld verschwand es. Am Anfang hatte ich beinahe täglich hinein gesehen. Es war so präsent in meinem Leben. Doch es wurde immer weniger. Auch der in ihm wohnende Notfallplan wurde beinahe regelmäßig hervorgezogen. All das wurde immer weniger. Das Kästchen verschwand. Auch sein Ursprungsort begann in meiner Erinnerung zu verblassen. „Ein Kästchen voll Erinnerungen“ weiterlesen

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Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen

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How to save a Life

Im letzten Post erzählte ich zwar schon aus einem Einsatz und wollte heute eigentlich etwas sehr persönliches berichten. Über meine letzten 16 Monate mit Mobbing, schwerer Krankheit und toller Familie, Freunde und anderen Lieben die immer für mich da waren, Er wird kommen. Er braucht Zeit zum wachsen, gedeihen und entstehen. Ich schaute vor wenigen Tagen eine Reportage wie Ärzte den Tod überlisten. Es ging dabei auch um Herz-Lungenmaschine, Hirntod, Organspende und ethische Fragestellungen. Ich twitterte also  „How to save a Life“ weiterlesen

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Nur eine Nacht…

Genau genommen waren es nur wenige Sekunden und nicht die ganze Nacht. Doch sie reichten, damit nichts mehr so war wie davor. Sie reichten um meine Welt aus den Angeln zu heben. Es reicht mich zu einem anderen  Menschen zu machen. Sie genügten um tiefste Narben und Wunden in und an mir zu hinterlassen. Die Zeit und meine Welt standen eine Weile still. Es sollte lange dauern bis sie sich wieder einigermaßen ohne eiern drehen sollte. Doch wo von spreche ich da so kryptisch?

(Achtung: Es wird um Tod, Trauer; Verletzungen, Selbstverletzung und schwere Unfälle gehen) „Nur eine Nacht…“ weiterlesen