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Ein Kästchen voll Erinnerungen

Immer wieder begegnet mir dieses Kästchen. Lange stand es gut sichtbar in meinem Bücherregal. Lange standen auch einige jetzige Bewohner im Regal. Immer weiter aus meinem Blickfeld verschwand es. Am Anfang hatte ich beinahe täglich hinein gesehen. Es war so präsent in meinem Leben. Doch es wurde immer weniger. Auch der in ihm wohnende Notfallplan wurde beinahe regelmäßig hervorgezogen. All das wurde immer weniger. Das Kästchen verschwand. Auch sein Ursprungsort begann in meiner Erinnerung zu verblassen. „Ein Kästchen voll Erinnerungen“ weiterlesen

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Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter

Nicht Stein auf Stein und ein fertiges Häuschen. Nein eher Schlag auf Schlag, jeden Tag eine neue schlechte Nachricht. Irgendwie ist das frustrierend. Heute lass ich von einer Bloggerin die ich zwar nicht persönlich kenne, aber dennoch gut leiden kann. Bei ihr sieht es zur Zeit gar nicht gut aus und es scheint als würde der Krebs nach und nach gewinnen. Das stimmt mich traurig, einfach weil sie immer so Lebenslustig und voller Tatendrang ist. Es tat mir einfach wahnsinnig Leid. Fuck Cancer Love Life. Wir können uns nicht aussuchen wie unser Weg verlaufen wird. Vielleicht auch ganz gut so. Ich glaube nicht unbedingt an Gott, sondern eher an nenne wir es Schicksal. Ich denke es gibt da etwas das unseren Weg vorschreibt. Dieser Weg hat Gabelungen an denen wir mit unseren Entscheidungen die eine oder die andere Richtung einschlagen können. Wir bestimmen in manchen Punkten wo hin es uns trägt.
Ein bisschen wie bei diesen Mitmachbüchern aus Kinderzeiten ( ??? oder manche Gänsehautbücher oder, oder). Letztlich ist unser Weg aber nun mal vorgezeichnet und skizziert. Wir müssen ihn aber gehen und den Mut haben uns zu Entscheiden. „Schicksal du treuer Begleiter und manchmal fieser Verräter“ weiterlesen

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Denkste!

Am Samstag hatten meine Eltern nun nach 32 Jahren mal eben schnell geheiratet ich habe ja fast nicht mehr daran geglaubt. Ich hatte ein kurzes Sommerkleid an ( Fotos folgen vielleicht mal sehen was mein Bauchgefühl noch dazu sagt). Kurz vor der Trauung wollte ich meine Strumpfhose noch einmal hochziehen, wobei diese Zackritschpeng riss. Ich zog sie also Kurzerhand aus. Was habe ich während der Zeremonie gefroren. Egal wer schön sein will muss leiden. Typisch für unsere Familie. Auch typisch am Abend vorher saßen wir zusammen und suchten Musik aus. Wie immer auf den letzten Drücker. Mein Vorschlag doch statt Klassik, Songs zu nehmen die ihr Leben geprägt oder aus der Zeit ihres kennenlernen stammten wurde gut aufgenommen. Ein netter Abend aus suchen, reinhören, bewerten, laden( aus dem ITunesStore, der Netzfestplatte oder meiner eigenen Musikbibliothek), Reihenfolge festlegen, brennen, Bett. Am Samstag morgen ein Hühnerschlag aus Frisörin, Fotografin, Hochzeitspaar und Tochter. Nun ja in der Nacht hatte es stark geregnet aber meine Eltern hatten Glück die Sonne strahle als wir am Schloß und dem Schwielowsee ankamen. Während Fotografin und Standesbeamtin oben im Trauzimmer einiges vorbereiteten, kamen mir meine Eltern wie die Teenies vor. Sie fragten sich noch schnell eine rauchen, waren sich einig und verdrückten sich um die nächste Häuserecke( Wind geschützter und nicht in aller Öffentlichkeit, das gehöre sich hier nicht). Wie die Teenies. Dann kam die Standesbeamtin und teilte mit es gäbe ein Problem die CD würde immer wieder stoppen. Wir hatten sie sowohl zu Hause in zwei CD Playern als auch in meinem Autoradio getestet da funktionierte alles Einwandfrei. Sie fragte ob wir die Musik auch auf einem Handy hätten. Ich sagte ich müsse schauen. Sie erwiderte sie benötige auch nur 3 statt 11 Titel, alternativ hätte sie eine Variante Klassiker Musik da( welche für meine Eltern tatsächlich eine schon vorher eine Alternative gewesen wäre). „Denkste!“ weiterlesen

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Wünsch dir was…

Ja ich weiß wir sind hier nicht bei Wünsch dir was und das Leben ist kein Ponyhof. Heute möchte ich aber einfach mal spinnen und Wünsche und Träume heraus Posaunen. Wünsch dir was also. Im Moment wünsche ich mir sehnlichst im August die ersehnte Nachricht zu bekommen einen Studienplatz zu haben. Wo auch immer es hin gehen mag… Manchmal tut ja ein Szenenwechsel auch mal richtig gut. Irgendwo noch mal ganz von vorne anfangen. Ist anstrengend, aber auch spannend und reinigend. Man muss sich zwar erst einmal seinen Platz in der Hackordnung erarbeiten, aber man ist auch einfach ein unbeschriebenes Blatt. Ich finde das super. Nehmen wir nun aber einfach mal Wünsch dir was an. Ich würde mir einen Studienort am Wasser also am Meer wünschen. Es zieht mich ans Wasser. Wasser war schon immer mein Element. Sei es um darin zu baden oder schwimmen oder um die Weite zu genießen. Ich finde gerade große Hafenstädte haben etwas von Freiheit und losgelöst sein. Ich liebe die Landungsbrücken in Hamburg, man hat das Gefühl dahinter läge einem die Welt offen. Die Luft die so schön nach Meer und Freiheit riecht. Toll. Genau wie die vielen historischen Gebäude, wie zum Beispiel in der Speicherstadt. Wunderschön. Allerdings finde ich auch die Inseln oder Küstenörtchen klasse. Auch etwas abgeschiedener auf dem Land aber nahe des Wassers könnte ich mir recht gut vorstellen. Das Meer, das Salz, der Wind, der Geruch, die Möwen, die Schiffe, die Muscheln, die Algen, die Quallen, Ebbe und Flut. Es gibt so vieles am Meer und es wirkt so reinigend, erfrischend, aber auch lebendig, wütend, aufbrausend, reißend, gewaltig. In vielem einfach wunderschön. Für mich häufig ein Traumort an den man sich träumen kann. „Wünsch dir was…“ weiterlesen

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Von schön zu traurig in 30 sek…

Der Freitag war so ein schöner, sonniger Tag. Der Chaosking war bei mir wir genossen den Morgen. Endlich mal wieder Zeit für uns. Also einfach mal wieder an den anderen lehnen und genießen. Den anderen riechen, festhalten, die Wärme spüren. Wir sprachen über den Abend davor mit einem Cocktail und ein bisschen Stadtleben in einem netten Kiez( nein kein Partyabend, mag ich nicht zu viel Gewussel, kann ich zu schlecht filtern)( Einfach ein wenig gemütlich sitzen, reden, Ipanems genießen etwas schlendern, leckeren Falaffel Essen). Wir frühstücken, holten meine Verlängerung der Krankschreibung von der Ärztin die mich am Vortag vergessen hatte. Passiert. Am Tag davor waren wir schwimmen in einem Bad in dem ich schon vor knapp 20 Jahren war, es hätte sich nichts verändert erschreckend und doch beruhigend. Doch dann kam unweigerlich der Moment der aus dem Sonnentag einen Rohrkrepierer machten. Am Mittag ging der Flug des Chaoskinges zurück in unsere Heimat und ich blieb zurück. Es ist unklar für wie lange, uns beiden fällt die Trennung schwer. So schön die gemeinsamen Tage waren so schrecklich war die neuerliche Trennung. Menno ich mag das nicht.

Der restliche Tag war Haushalt, einkaufen was so getan werden muss.

Das ist nun 3 Tage her. Jetzt stehen wieder ganz andere Fragen im Raum. Am ende steht mal wieder die Frage was ist eigentlich gut.

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So Tage…

Heute war so ein typischer Sonntag…. Man schläft lang. Frühstückt zusammen. Kramt so vor sich hin. Entspannt. Allein zu Hause habe ich ein wenig gelesen. Ich kann mich noch nicht entscheiden ob ich es leiden kann oder es mir doch zu langatmig.  Nun ja dafür habe ich dann wie vorgenommen einen Kissenbezug genäht. Puh wie ging noch mal ein Knopfloch. Es hat geklappt ich mag ihn, schön bunt und aufweckt

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Apfelig halt.  Morgen dann mal den zweiten Stoff zu schneiden und dann wenn ich lustig bin auch nähen. Mal sehen was der Tag bringt. Dienstag dann noch mal gucken lassen was denn nun noch Probleme macht. Mittwoch kommt dann endlich der Chaosking, mal sehen was wir so anstellen. „So Tage…“ weiterlesen