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Bauchgefühl vs Sachverstand

 

Vor ungefähr einer Woche beteiligte ich mich auf Twitter an einer Diskussion in der es um das Bauchgefühl von Patienten oder Müttern (in Bezug auf Gesundheit des Kindes) im Gegensatz zu Behandlung und Meinung von Ärzten ging. Ziel war dabei nicht einer Seite die Kompetenz ab zu sprechen oder irgendjemand als das einzig Richtige dar zu stellen.  Es wurde jedoch mal wieder einige Dinge deutlich. Es gibt sowohl Ärzte die ihre Patienten nicht ernst genug nehmen, als auch Eltern/ Patienten die entweder übertreiben oder die Diagnose/ Therapie eines Arztes für falsch halten. „Bauchgefühl vs Sachverstand“ weiterlesen

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Von Vertrauen und Veränderung

Eigentlich wollte ich heute einen weiteren Einsatzbericht verfassen. Jedoch bewegt mich ein anderes Thema wesentlich mehr. Insbesondere, da es mir gezeigt hat das es wichtig ist für seine Meinung und seine Wünsche einzutreten. Doch beginnen wir am Anfang.  Anfang Oktober berichtete ich hier von dem Beginn meiner Challenge Opiate absetzen. Seit dem ist viel passiert. Negatives genauso wie sehr viel positives. Ich habe eine Vielzahl unterschiedlicher  Menschen und Geschichten kennengelernt und viel über mich, Kommunikation und Mut gelernt. Eine Sache ist mir wieder einmal besonders bewusst geworden. Ein Team muss harmonieren, sonst klappt es nicht und alle spüren es und leiden darunter. Besonders, wenn eine Person im Team negative Stimmung verbreitet, pflanzt sich das wie Lauffeuer fort.

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Aus Schmerz wurde Abhängigkeit

Lange bekomme ich schon sehr starke Schmerzmittel. Seit über einem Jahr als Dauermedikation. Dank der Porphyrie und damit verbundener Folgen wie Nervenschäden. Ich hatte sowohl fest, als auch bei Bedarf Medikamente. Der Bedarf wurde immer hoher, die Wirkung gefühlt immer weniger. Es machte mir Angst, große Angst. Fragte ich mich wohin das führen würde. Ich hatte Angst vor körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Mein Arzt wehrte ab Schmerzpatienten werden nicht abhängig und nein, nein alles gut.

Ich merkte wie das Studium und der Alltag immer schwerer zu bewältigen waren. Entweder war ich von den Medikamenten so müde, dass ich zum Teil in den Vorlesungen und beim Lernen einschlief und es überhaupt nicht mehr effektiv war oder ich hatte Schmerzen wie die Höhle. Ich fand niemand der mir wirklich helfen konnte und irgendwann gab ich es auch auf das Problem anzusprechen. Es war mir unangenehm. „Aus Schmerz wurde Abhängigkeit“ weiterlesen

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Ein Kästchen voll Erinnerungen

Immer wieder begegnet mir dieses Kästchen. Lange stand es gut sichtbar in meinem Bücherregal. Lange standen auch einige jetzige Bewohner im Regal. Immer weiter aus meinem Blickfeld verschwand es. Am Anfang hatte ich beinahe täglich hinein gesehen. Es war so präsent in meinem Leben. Doch es wurde immer weniger. Auch der in ihm wohnende Notfallplan wurde beinahe regelmäßig hervorgezogen. All das wurde immer weniger. Das Kästchen verschwand. Auch sein Ursprungsort begann in meiner Erinnerung zu verblassen. „Ein Kästchen voll Erinnerungen“ weiterlesen

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Kopfnuss, Kamera und blöde Alte

Hier und heute also Teil 2 meiner Knie Odyssee. Um Vorweg zu greifen: In der Langzeit Bebrütung waren wohl doch Bakterien nach zu weißen. Rheuma ist aber auch nicht 100% raus und es könnte sein das sowas immer wieder kommt. Nun aber viel Spaß mit Teil 2 und einem amüsanten Abriss über meine schrägen Nachbarinnen ( dafür weiter runter scollen)

Am Wochenende habe ich ständig zu nehmend das Gefühl mir würde das Knie platzen. Mein großes Glück zu dem Zeitpunkt ich liege allein seit einigen Tagen, es stört also niemanden, dass Besuch auch mal bis später am Abend da ist. Der Chaosking und einige Kommilitoninnen kommen mich häufig besuchen und verhindern, dass mir völlig die Decke auf den Kopf fällt. „Kopfnuss, Kamera und blöde Alte“ weiterlesen

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Urlaub und der Absturz nach der Landung

Das erste Semster ist wie im Flug vergangen.  Die erste Vorlesungsfreie Zeit steht an. Eigentlich wollte ich mit der Herzfreundin eine Woche in den Schnee fahren, nachdem sich diese von ihrem Partner getrennt hat und nicht alleine fahren mochte. Auf Grund der Geschichte mit dem Chaosking möchte sie das nicht mehr.

Sie habe dann keine Ruhe, sie könne dann nicht entspannen, hätte immer Angst das ich plötzlich zurück will. Sie meint ich müsse jetzt, nach dem der Chaosking immer für mich da war mal für ihn da sein. Immer nur sie,sie,sie. Sie rief nicht einmal an, fragte nicht einmal wie es mir geht. Mir tat am meisten weh, dass sie uns Absprach eine Entscheidung zu treffen. Ich wäre ohne mit der Wimper zu zucken da geblieben, wenn der King mich gebraucht hätte. „Urlaub und der Absturz nach der Landung“ weiterlesen

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Der Tag kann dann auch einfach weg

Der Tag Freitag vor einer Woche kann dann auch einfach ungesehen Weg. Direkt und ohne Umschweife einfach in die Tonne. Fangen wir der Reihe nach an. Nur wo fange ich an, vorne werden jetzt einige Experten sagen.  Heute mit ein wenig Abstand und sacken lassen muss ich sagen bin ich froh so reagiert zu haben, wie ich reagiert habe. Ich sage direkt heute wird es keine 10 guten Dinge geben. Der Schock sitzt noch zu tief. Ich hatte lange, ja ich denke seit dem Unfall  mit Hauke nicht mehr solche Angst um jemand den ich liebe. Selbst als meine Großmutter ihren Schlaganfall, Beckenbruch und letztlich ihre Lungenentzündung hatte und starb hatte ich keine Angst. Vor allem nicht in diesem Ausmaß. Der Weg war klar. Freitag vor einer Woche war es es eher als hätte man mich wie das Kuscheltier, dass mit dem Greifarm gefangen wird mitten in die Situation fallen lassen.                   „Der Tag kann dann auch einfach weg“ weiterlesen