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Aus dem Nähkästchen #5 oder ein Vergleich

Ich tue mich schwer diesen Beitrag zu beginnen. Am Wochenende habe ich mich gleich zwei Mal sozusagen digital über meinen Beruf als Rettungsassistentin unterhalten. Es ging dabei um schöne , aber auch um schwierige Momente. Eine Leserin schrieb mir sie beneide mich um die Erfahrungen, die Abwechslung und den Facettenreichtum meines Jobs und wünschte sich ich würde mal wieder einen Einsatzbericht verfassen.  Auch auf Twitter und unter meinem letzten Beitrag (Klick)führte ich eine durch aus interessante und fruchtbare Diskussion. Es ging dabei um eben um Grenzen an die ich was Entscheidungen oder Maßnahmen angeht als Rettungsassistentin stoße. Außerdem ging es um Einsätze die eben nicht lustig oder harmlos sind. „Aus dem Nähkästchen #5 oder ein Vergleich“ weiterlesen

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Von Vertrauen und Veränderung

Eigentlich wollte ich heute einen weiteren Einsatzbericht verfassen. Jedoch bewegt mich ein anderes Thema wesentlich mehr. Insbesondere, da es mir gezeigt hat das es wichtig ist für seine Meinung und seine Wünsche einzutreten. Doch beginnen wir am Anfang.  Anfang Oktober berichtete ich hier von dem Beginn meiner Challenge Opiate absetzen. Seit dem ist viel passiert. Negatives genauso wie sehr viel positives. Ich habe eine Vielzahl unterschiedlicher  Menschen und Geschichten kennengelernt und viel über mich, Kommunikation und Mut gelernt. Eine Sache ist mir wieder einmal besonders bewusst geworden. Ein Team muss harmonieren, sonst klappt es nicht und alle spüren es und leiden darunter. Besonders, wenn eine Person im Team negative Stimmung verbreitet, pflanzt sich das wie Lauffeuer fort.

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Veröffentlicht in Allgemein, Blaulichtgeschichten, Erste Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe, Krankheit & Leben, Schnipsel

Nachtrag zum Pseudokrupp

Vor einiger Zeit habe ich ja über die Erste Hilfe beim Pseudokrupp geschrieben. Mir war zu dem Zeitpunkt einfach kein erzählenswerter Einsatz eingefallen den ich schreiben könnte, doch jetzt ja. Außerdem bin ich euch die Prophylaxe also der Vorbeugung schuldig geblieben. All das also hole ich jetzt nach. Wenn ihr den ersten Teil nicht gelesen habt könnt ihr das hier noch mal nach holen. Jetzt genug der Vorrede los geht’s. „Nachtrag zum Pseudokrupp“ weiterlesen

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Die Geschichte einer Fremdbetreuten

Lange war es mehr als ruhig hier. Die Gründe waren vielfältig. Allen voran habe ich Zeit für mich gebraucht. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken ein Buch über mein Leben zu schreiben. Vorgeschlagen hat man es mir schon mehrfach. Besonders über meine Zeit in oder wie man sagt auf einem Internat könnte ich viel erzählen und wollte ich auch schon lange. Ich lese zur Zeit viele Diskussionen darüber was es mit Kindern macht früh in Betreuung zu kommen, die Betreuung an sich , den Abschied und all das. Ich möchte heute einfach mal meine Betreuungsgeschichte und eben meine Internatszeit erzählen. Ich kann nur Vorweg nehmen ich wurde schon sehr früh Fremdbetreut. Wobei ich das Wort so doof finde. Am Anfang ist einem jeder Fremd. Doch so bald man die Menschen kennen gelernt und Vertrauen gefasst hat ist es doch nicht mehr Fremd. Im Gegenteil finde ich es sogar Gut und Wichtig das Kinder eine weitere Bezugsperson neben den Eltern haben. Ich bin mir außerdem sicher das Eltern ihr Kinder nirgends ließen wo sie nicht das Gefühl haben sie sind erwünscht und geliebt. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. „Die Geschichte einer Fremdbetreuten“ weiterlesen

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Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte

Es war ein Tag wie jeder anderer. Wir waren zu dritt. Eine Kollegin, ein Azubi und ich waren die Besatzung für den heutigen angeblichen Sommertag. Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich fahre mit einer Freundin an diesem Tag, auch den Azubi kann ich gut leiden.

Der Melder reißt uns aus unserer Lernrunde. Ich hatte ein Thema aus der Ausbildung vorbereitet und nun mit dem Azubi in Theorie und Praxis noch einmal aufgefrischt. Ich gucke auf den Melder und denke na das kann ja was werden. X Jahre tickt aus steht dort nur und die Adresse einer Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ich denke mir noch und was genau sollen wir da jetzt. Wenn ich mit euren Schützlingen überfordert seit ist das ja nun nicht unser Problem. Wir schauen uns alle 3 an und steigen Kopfschüttelnd ins Auto. Die Kollegin und ich besprechen ein wenig das Vorgehen. „Nähkästchen #4 oder wie ich mal sehr weinte“ weiterlesen

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Die kleinen Dinge des Lebens

Am Donnerstag haben der Chaosking und ich uns wegen völligen Belanglosigkeiten total angezickt und ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich sagte ihm, dass ich mir mal wieder wünschen würde wir würden ausgehen. Mal wieder was für uns tun. Paarzeit genießen und den Akku aufladen. Das ist in letzter Zeit mit Uni, Arbeit, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen gekommen. Das Gefühl von Liebe und Geborgenheit hat echt gelitten. Manchmal hatte ich das Gefühl wir könnten beide nur noch zicken, aber nicht mehr wertschätzen und lieben. Es tat mir sehr weh. Ich lag oft wach in den letzten Tagen.

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Veröffentlicht in Allgemein, Denkarium, Familie, Fragen an das Leben, Gedanken, Lebe/Liebe/Lache, persönlicher Senf

#Babyboom

Um mich herum sind so viele Menschen gerade Schwanger oder haben frisch entbunden. Manchmal In letzter fühle ich dann ein stechen im Herz und denke ja verdammt ich will auch. Es gibt genug Gründe warum wir/ich das Gut machen würde. Wo wir überfordert wären. Doch ich habe auch klare Ideen und Vorstellungen.

Und dann blicke ich auf den Beipackzettel oder je nach Apotheke auf den Abholschein meiner Medikamente und dann wird wieder klar. Nein neben tausend anderen Gründen geht das schon alleine deshalb gerade nicht. Steht doch dort dick geschrieben : Bei Frauen im gebährfähigen Alter muss eine sichere Empfänginisverhütung sicher gestellt sein. Klingt schon unromantisch ist es auch, aber in dem Fall eindeutig besser. Wir arbeiten dran, dass es bald ohne geht zur Zeit geht es nicht. „#Babyboom“ weiterlesen