Veröffentlicht in Auszeit

Wünsch dir was…

Ja ich weiß wir sind hier nicht bei Wünsch dir was und das Leben ist kein Ponyhof. Heute möchte ich aber einfach mal spinnen und Wünsche und Träume heraus Posaunen. Wünsch dir was also. Im Moment wünsche ich mir sehnlichst im August die ersehnte Nachricht zu bekommen einen Studienplatz zu haben. Wo auch immer es hin gehen mag… Manchmal tut ja ein Szenenwechsel auch mal richtig gut. Irgendwo noch mal ganz von vorne anfangen. Ist anstrengend, aber auch spannend und reinigend. Man muss sich zwar erst einmal seinen Platz in der Hackordnung erarbeiten, aber man ist auch einfach ein unbeschriebenes Blatt. Ich finde das super. Nehmen wir nun aber einfach mal Wünsch dir was an. Ich würde mir einen Studienort am Wasser also am Meer wünschen. Es zieht mich ans Wasser. Wasser war schon immer mein Element. Sei es um darin zu baden oder schwimmen oder um die Weite zu genießen. Ich finde gerade große Hafenstädte haben etwas von Freiheit und losgelöst sein. Ich liebe die Landungsbrücken in Hamburg, man hat das Gefühl dahinter läge einem die Welt offen. Die Luft die so schön nach Meer und Freiheit riecht. Toll. Genau wie die vielen historischen Gebäude, wie zum Beispiel in der Speicherstadt. Wunderschön. Allerdings finde ich auch die Inseln oder Küstenörtchen klasse. Auch etwas abgeschiedener auf dem Land aber nahe des Wassers könnte ich mir recht gut vorstellen. Das Meer, das Salz, der Wind, der Geruch, die Möwen, die Schiffe, die Muscheln, die Algen, die Quallen, Ebbe und Flut. Es gibt so vieles am Meer und es wirkt so reinigend, erfrischend, aber auch lebendig, wütend, aufbrausend, reißend, gewaltig. In vielem einfach wunderschön. Für mich häufig ein Traumort an den man sich träumen kann. Ähnlich gut tut mir Schwimmen, da kann ich wundervoll entspannen und abschalten. Während ich Bahn um Bahn ziehe ( ich sagte ja Schwimmen, nicht planschen), nur meinem Atem lauschen, die Geräusche des Wassers lassen meine Gedanken mit davon ziehen und einfach entspannen. Hinter ist man erschöpft aber glücklich. Warum man nachdem schwimmen immer so erschöpft ist ? Tja wahrscheinlich durch die Bewegung, die ja durch den im Wasser herrschenden Schwebezustand nicht so spürt, die trockene Luft, evtl trotz Wasser schwitzen,etc… Nun denn Wasser ist einfach meine Leidenschaft.

Wünsch dir was : Einen Studienplatz am Meer und möglichst viel Gesundheit und wenig bzw. selten Schmerzen. Dazu Freunde wie jetzt die einfach Superheldefreunde sind. Meine genau richtige Chaosfamlie, zu der ich auch den Chaosking fehle. Er fehlt mir, es muss nun mal sein.

Nachher wieder ins Schmerzzentrum. Ich habe so viele Fragen. Ich sollte sie vorher notieren. Dann bekomme ich fier Ergebnisse der Blutentnahme vor 2 Wochen und das Ergebnis der Röntgenuntersuchung meiner Lunge von vor 3 Wochen. Wehe wenn nicht dann mache ich da Rabatz, kann ja nicht so lange dauern. Ich bin gespannt.

Da ja wenigstens kein Bahnstreik mehr herrscht und auch erst mal nicht wieder zu erwarten ist werde ich wohl gut mit dem ÖPNV dort ankommen.

Ich habe viel über Streik nachgedacht und oft gedacht wenn ich mal streiken würde. Egal in welchem meiner erlernten Berufe. Bescheidenes Gehalt für eine riesige Verantwortung. Sei es als Krankenschwester oder wie zur Zeit als Rettungsassistentin. Wer honoriert es. Ich trage zuweilen die Verantwortung für eines oder mehrere Leben, auch vorher auf der Intensivstation tat ich dies. Schichtdienst, Überstunden ohne Enden, Arbeitszeiten eines Topmanagers, diesen Verantwortung, oft Stress und Hektik. Nur es gibt kaum eine Lobby weder für Rettungsdienstmitarbeiter noch für Pflegekräfte. Piloten streiken, weil sie noch mehr Geld wollen, Erzieher streiken… Alle streiken. Würden wir das tun wäre das evtl. Unterlassene Hilfeleistung, Totschlag oder oder. Moralisch ist es auch schwierig. Wie soll man streiken und dennoch die Versorgung Präklinisch, als auch Klinisch dann sicherstellen bzw. übernehmen würden wir streiken? Es läuft etwas falsch in der Lohnverteilung, wenn man trotz Mindestlohn, Vollzeitstelle immer noch Menschen auf Nebenjobs, Aufstockung durchs Amt und ähnlichem angewiesen sind damit sie über die Runden kommen. Darin weder Urlaub, ein klein wenig Luxus oder ein kleinerer Wunsch enthalten. Wie soll man da in einem Gefühl der Sicherheit leben oder eine Familie gründen? Wenn jeder defekt der Waschmaschine, jede Autoreperatur oder sonstige Katastrophe ein finanzielle Krise oder riesen Jonglage bedeuten. Auch Urlaub braucht der Mensch irgendwann auch mit einem Tapetenwechsel, nicht nur auf Balkonien. Die Schere welche die Bevölkerung trennt schneidet ein immer größer klaffendes Loch zwischen Arm und Reich. Wobei immer mehr Menschen auf der Seite der Armen stehen. Warum müssen Kinder in einem solch jochentwickelten Land wie Deutschland Hunger leiden oder von vornherein wenig Chancen auf eine bessere Zukunft als ihre Eltern haben? Politiker erhöhen immer wieder die Diäten, während die Renten nur lächerlich steigen auch er Mindestlohn ist ein tropfen auf den heißen Stein. Es muss etwas passieren und zwar bald. Sonst kommen zu den armen Kindern bald noch viel mehr verarmte Rentner dazu( von denen es auch schon genug gibt). All das ist falsch in unserem Land.

Darüber hinaus finde ich es absolut lächerlich das die Homoehe immer noch eine Diskussion ist. Stattdessen herrschen überalterte Konservative Spießerideen wonach nur Mann und Frau die Ehe eingehen dürfen, nur sie Kinder adoptieren dürfen. Wir leben in einer aufgeklärten Welt, sind hoch technisiert, reisen ins Weltall, aber einige sind immer noch der Meinung das die Homoehe falsch und Verhütung Gotteslästerung ist wacht auf. Ich glaube Homosexualität hat nicht immer etwas damit zu tun das man nun mal das gleiche Geschlecht liebt, sondern sich einfach in diesen einen Menschen verliebt. In seine Stärken und Schwächen, seine Art, seine Gedanken, Ticks und allem was dazu gehört und den Menschen ausmacht. Es ist doch völlig egal ob nun das gleiche Geschlecht oder nicht. Auch sie tragen sich gegenseitig, geben einander Halt und Liebe, schenken einander Geborgenheit, streiten, leben, lachen. Stehen zum anderen in guten, wie in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit. Warum dürfen sie dies also nicht auch vor dem Gesetz und vor Gott? Warum dürfen sie keine Kinder adoptieren. In Familien wo die Homosexualität erst nach der Geburt der Kinder offen wurde, Samenspenden zur Schwangerschaft führten oder oder oder wachsen auch Kinder mit Eltern des gleichen Geschlechtes auf na und. Es wird ihnen an nichts fehlen und sie wahrscheinlich wesentlich toleranter als andere Kinder sein weil sie in einer noch eher unkonventionellen Konstellation aufwachsen ja und? Auch die Argumentation eine Bezugsperson des anderen oder eigene Geschlechtes fehle, nein irgendwo wird es eine solche Bezugsperson geben. Was ist denn in Familien wo ein Elternteil getrennt lebt, verstorben ist oder was auch immer? Auch dort haben die Kinder andere Ansprechpartner und wachsen geborgen auf. Auch in Homosexuellen Familien werden diese Kinder geliebt und getragen. Nur weil Menschen des selben Geschlechtes sich Lieben ist doch dennoch Liebe und nicht anderes. Was soll das also.Ich wünsche mir mehr Offenheit in unserem Land für viele Dinge. Ich wünsche mir den Blick über den eigenen Tellerrand. Ich wünsche mir solche Selbstverständlichkeit wie von den hochkatholischen, konservativen Iren. Ich wünsche mir Volksentscheide.

Jetzt wünsche ich mir und Ihnen eine gute Nacht und gute Träume…

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