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Wasser, Wind, Freiheit…

Wo mit Soll ich denn nun anfangen? Heute waren viele erste Male. Zum ersten Mal hat mein Papa mich im Krankenhaus besucht, ich habe zum ersten Mal einen Strauß Blumen erhalten, wundervolle Ranuckeln. Worüber ich mich aber ganz besonders gefreut habe war der so liebevoll gestalte Obstkorb von Mama.  Darin waren unter anderem wundervolle und von mir geliebte Himbeeren ( und ja ich weiß das es noch nicht die Jahreszeit ist, sie waren trotzdem toll), die Pflaume war ziemlich sauer, egal. Witzig war ich hatte mir Brausestäbchen oder sowas gewünscht meine Mutter sagte keine Chance nichts bekommen und unter den Himmbeeren versteckt lagen, dann meine geliebten Brausebrocken, Überhaupt war er so liebevoll gepackt. Sehen Sie selbst ( schon etwas geplündert und mit leckerem Salzgebäck im Hintergrund)

OBstkorb leeeeecker
Obstkorb leeeeecker

Sieht doch wahrlich lecker aus. Und mit Glückspilz gespickt. Das war nur einer von vielen Herzhüpf- und Krafttankmomenten. Ich habe mich heute wie ein Schwamm gefühlt der versuchte das Glück aufzusaugen und zu speichern.

Weiter also es war ein wundervoller Nachmittag. Kurz vor Mittag traf mein Vater bei mir ein es wurde noch kurz Schmerzmittelgabe, Mittagessen und Schuhe anziehen vollzogen und los ging es. Draußen war es doch kälter als erwartet, egal. Schnell waren wir uns einig. Packten den Rollstuhl und mich ins Auto und führen verbotener Weise zu den Landungsbrücken und in die Speicherstadt.  Herrlich sage ich Ihnen. Steife Brise, aber dank Pulli von Papa und Jacke mit Windbreaker war es angenehm. Nur kalte Füße gabs, aber irgendwas ist halt immer. Wir fuhren also los an die Landungsbrücken und an den Hafen, an die Elbphilharmonie und sonst noch was.  Mit dem Auto waren wir auch kurz am Überseeterminal. Mir viel auf wie wenig Behindertengerecht doch vieles ist, fällt einem sonst gar nicht auf.  Kopfsteinpflaster, Treppen, große Steigungen sind schon nicht so optimal. Dennoch war es schön wir guckten Menschen, Schiffe, Arichtektur. Wir redeten und lachten viel, es war einfach wundervoll. Spannend so ein Leuchtturmschiff und tolle Segelschiffe und und und. Sie sehen ich könnte stundenlang erzählen und schwärmen. Ich liebe diese Stadt sehr und an den Landungsbrücken wo man die Docks und eben auch die Öffnung zu breiteren Gewässern sehen kann, fühle ich mich immer ganz frei und glücklich. Der Wind und das Wasser dazu herrlich. Ich sehe ich muss einiges überdenken.. Erst mal warten was die Zeit bringt. Es war einfach ein toller Nachmittag.

Zurück in der Klinik gab ich meiner Schmerzpumpe endgültig den Laufpass und wir aßen noch ein Stückchen Kuchen und plauderten über Gott und die Welt, Waffen und Ränge der Bundeswehr(seltsam), das Migrationshintergrund irgendwie nicht gleich Migrationshintergrund ist seltsam eigentlich. Es war spannend.

Umso schrecklicher der Moment, als er sich verabschieden und wieder nach Hause und ich wieder mutterseelenallein sein musste. So liebevoll, lange und herzlich bin ich glaube ich noch nie von ihm verabschiedet worden. Ich musste so kämpfen um nicht zu weinen, hab ich lieber später nachgeholt. Da tröstete mich eine ganz liebe Schwester. Für die Medikation scheint es langsam, aber sicher einen Plan zu geben. Toll ist zu sehen wie viele nun Anteil nehmen wollen die,die ich gestern schon nannte. Chakka wir schaffen das. Hoffentlich kommt morgen der Schmerzdienst.

Nun mal sehen womit ich mir noch etwas die Zeit vertreibe, Musik, Reportage, Fernsehen? Auf alle Fälle Whatsapp.

Meine liebe Chaosqueenleinfamilie, Chaosking, Superheldenfreunde ich liebe und vermisse euch. Würde euch gerne drücken und Herzen und Zeit mit euch verbringen. Ihr fehlt mir jeden Tag, aber seit in meinem Herz jeden Tag, manchmal intensiver manchmal anders. Ich denke an euch jeden Tag bis bald. Seit gedrücktküsstherzt…

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